Video ganz unten oder hier
Video auf YouTube schauen

Zwiebelkuchen Rezept – gesund, dankbar und lecker

Ich liebe Zwiebelkuchen. Es bedeutet zwar immer, viele Zwiebeln schneiden, aber das Ergebnis ist so fantastisch.
— Pascal

Zwiebelkuchen ist ein echt dankbares und leckeres Essen, was obendrein noch die Abwehrkräfte steigert und insgesamt gesund ist. Außerdem hat es auch wenige Kalorien, ist sogar echt günstig und steigert das Wohlbefinden.
Also, ein absolutes Gute Laune Essen, auch bei schlechtem Wetter.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein)
Portionen: 4-6
Besondere Geräte: Von Vorteil, ein Stabmixer Braun MQ 5045* gemeinsam mit dem Braun Multiquick MQ 70*

Zutaten

500g Mehl
250ml Milch
80g Butter
Salz
40g Honig
4 Ei
1 Würfel frische Hefe
Kümmel
1 Becher Saure Sahne
200g Speck
1kg Zwiebeln
1-2EL Speisestärke oder Kartoffelmehl
ggf. Rosmarin, Thymian
ggf. 1-2 Zehen frischer Knoblauch
und natürlich Pfeffer, Salz und ggf. Paprika

weitere Bilder

Zubereitung

1 Fangt an mit dem Hefeteig. Ihr sprösselt die Hefe zusammen mit dem Honig in eine kleine Schüssel und rührt solange, bis es flüssig ist. Danach gibt ihr alle Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel und verknetet alles zu einem schönen Teig. Der wird dann min. für 30 Minuten zugedeckt an einen warmen Ort zu Seite gestellt.
2 Dann schneiden Ihr den Speck und die Zwiebeln in Scheiben. Dann setzt Ihr Euch eine tiefe Pfanne auf dem Herd und erhitzt diese. Ist die Pfanne heiß, gebt ihr einen kleinen Klecks Butter und etwas Öl in die Pfanne und danach die Hälfte vom Speck. Hinzu kommt noch eine Prise Salz und dann bratet ihr den Speck richtig schön braun an. Durch die Butter geht das nämlich besonders gut, wie ich mal festgestellt habe.
Ist der Speck braun, gebt Ihr die Zwiebeln dazu. Wenn Ihr merkt, dass nicht alle Zwiebeln rein passen, dann macht ihr diesen Schritt einfach zweimal und nehmt nur die Hälfte der Zwiebeln. Und dann könnt ihr auch die andere Hälfte des Specks nehmen, den ihr dann aber nicht so stark braten solltet wie die andere Hälfte. Die Zwiebeln rührt Ihr immer mal wieder um, so dass die Zwiebeln schön Farbe bekommen sollen. Aber bitte nicht zu viel Farbe. Irgendwann in dem Prozess könnt ihr auch, falls ihr habt und wollt, nach Belieben Thymian, Rosmarin und Kümmel hinzugeben. Ich musste die Zwiebeln auch in 2 Durchgängen anschwitzen, also habe ich in der ersten Fuhre die Kräuter getan und in der zweiten den Kümmel. Aber das kann man ganz frei Schnauze machen. Sind die Zwiebeln fertig, gibt Ihr sie in eine Schüssel und lasst sie am besten draußen oder so abkühlen.

Kräuter geben den Zwiebeln nochmal das gewisse etwas...

Kräuter geben den Zwiebeln nochmal das gewisse etwas…

3 Wo die Zwiebeln abkühlen und das dauert bestimmt 30 Minuten, könnt Ihr jetzt den Backofen einschalten, auf 200°C Ober/Unterhitze | 180°C Umluft und dann uns widmen wir uns wieder dem Hefeteig, der sicher schön aufgegangen ist. Als ersten bereiten wir uns schnell ein Blech vor, dass wir leicht bebuttern und mit Mehl bestreuen und anschließend das überschüssige Mehl wieder runterklopfen. Alternativ geht bestimmt auch Backpapier, wobei ich das immer einen Kampf finde, da der mir bei einigen Teigen immer wegrutscht.
Haben Ihr das getan, gebt Ihr den Teig jetzt auf die mit Mehl bestreute Arbeitsplatte, kneten ihn nochmal durch, nehmen dann einen Teigroller und rollt den Teig so aus, dass er auf einen Blech passt. Und dass macht ihr dann auch. Auch den ausgerollten Teig auf dem Blech geben. Auf das Blech mit dem Teig legen wir dann wieder das saubere Tuch und stellen das Blech nochmal kurz zu Seite.
4 Jetzt holt Ihr Euch noch schnell die Zwiebeln, die mittlerweile schon ein bisschen abgekühlt sein werden. Wir geben in die Schüssel jetzt die restlichen Zutaten. Als erstes würzt Ihr die Zwiebeln mit Pfeffer und schmeckt mit Salz, Pfeffer und vielleicht auch etwas Zucker ab. Es darf auch ruhig etwas würzig sein. Dann gebt ihr die Speisestärke oder Kartoffelmehl hinzu und rührt einmal kräftig um. Zum Schluss kommt noch die kalte Saure Sahne hinzu, die Ihr ebenfalls nochmal umrührt. Und falls ihr noch habt, gebt Ihr jetzt auch die andere Hälfte vom Speck hinzu. Danach rührt Ihr dann noch die restlichen Eier unter und fertig ist die Zwiebelmasse.
5 Jetzt holt Ihr Euch noch schnell das Blech mit dem Teig, drückt den Teig vielleicht nochmal in die Ecken und dann verteilt Ihr die gesamte Masse über den Pizzateig, Die Ränder vom Teig müssen übrigens nicht sichtbar sein. Ihr könnt den Teig auch glatt auf das Blech verteilen und dann komplett mit der Masse bestreichen. Mir war da einfach danach.

So kommt der Zwiebelkuchen in den Backofen

So kommt der Zwiebelkuchen in den Backofen

Der Zwiebelkuchen kommt jetzt für ca. 30 Minuten in den Backofen. Also, 200°C Ober/Unterhitze | 180°C Umluft und mittlere Schiene.
Nach 30 Minuten habt ihr einen super leckeren Zwiebelkuchen.
Guten Appetit 🙂

Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir Eure Eindrücke in die Kommentare. Und auch sonst sind nette Kommentare immer willkommen. 🙂 Ich würde mich freuen.


Tipp!!!

Tipps gibt’s bei dem Rezept eigentlich kaum welche. Ihr könntet den Zwiebelkuchen noch mit anderen Gewürzen würzen und im Prinzip könntet Ihr zusätzlich zu den Zwiebeln auch andere Zutaten hinzufügen. Wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir frischen und auch angebratenes Grünkohl genauso vorstellen, wie Sauerkraut.

Video zum Artikel


Video auf YouTube schauen

Lizenzinformationen: siehe Impressum

Zwiebelkuchen Rezept – gesund, dankbar und lecker

Zuletzt geändert: 21. Dezember 2015 um 1:02 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 17. Dezember 20151:02
Artikel-Title: Zwiebelkuchen Rezept – gesund, dankbar und lecker

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

1 Stern (schlecht)2 Sterne (geht so)3 Sterne (ok)4 Sterne (gut)5 Sterne (sehr gut) (noch keine Bewertung)
Loading...

Möchtest Du das Rezept ausdrucken?

Artikel drucken Artikel drucken

War der Artikel interessant?
Dann erzähle doch Anderen davon:

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz
Pascal

Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

Vorheriger Beitrag

Salzbraten mit sahniger Gemüse-Pfanne

Nächster Beitrag

Basic Grundhefeteig - ganz einfacher Teig für Hefezopf oder andere Naschereien