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Baked Beans – vegetarisch – ohne Bacon, aber mindestens genauso gut

Baked Beans ist einfach lecker. Das einzige was das Essen benötigt, ist etwas Zeit. Aber sonst, ist die Zubereitung so einfach, dass es eigentlich jedem gelingt. Ein richtiges, aromatisches Wohlfühlessen.
— Pascal

Baked Beans gibt es eigentlich immer beim grillen und dann auch eher mit Bacon. Diese vegetarische Variante ohne Bacon finde ich aber mindestens genauso gut. Natürlich ist das Feeling, wenn man beim grillen die Baked Beans mit Bacon und allem Zip und Zap in einem Gusstopf zubereitet, auch super. Aber wer diese Variante mal ausprobiert hat, wird in Zukunft kein Grillfeeling benötigen, um in den Genuss von aromatischen Baked Beans zu kommen. Ohne Bacon und vegetarisch ist es sicher auch etwas für die Frauen, die sich ja bei der Speck-Variante dann doch gerne mal zurück halten. 🙂

Zubereitungszeit: 10-15 Minuten Vorbereitung
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Ja, 1,5 – 2 Std.)
Portionen: 2-6
Besondere Geräte:

Zutaten

2 Dosen Bohnen (z.B. 1x normale Weiße und 1x Riesenbohnen)
1gr. Dose geschälte Tomaten
Wortchestersauce
Dijon-Senf
Ahornsirup
2-4 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
2 kl. Lorbeerblätter
1 Nelke
2 EL Zucker, gerne traditionell braunen Zucker
geräuchertes Paprikapulver*
Pfeffer & Salz
2-3 Essl Balsamico-Essig (untypisch, aber vertraut mir. 🙂 )
Öl (z.B. Rapsöl)
so um die 500ml Wasser

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Baked Beans Rezept Zutaten

Zubereitung

1 Die Vorbereitung
Ihr könnt, die Bohnen in einem Sieb abgießen und kurz einmal mit Wasser abbrausen.
Die Zwiebeln könnt Ihr grob würfeln und aus den Knoblauchzehen könnt Ihr eben noch den Kern entfernen und anschließend dann in Scheiben schneiden.
Die Tomatendose könnt Ihr schon mal öffnen und Ihr könnt Euch auch schon einen großen ofenfesten Topf mit Deckel oder eine Auflaufform mit Alufolie bereitstellen, den Backofen auf 180-190°C Ober/Unterhitze stellen und den Herd für eine große, tiefe Pfanne erhitzen, die Ihr auch schon auf die Platte stellen könnt.
2 Die Zubereitung
Die Zubereitung ist jetzt denkbar einfach. Ihr gebt einen guten Schuss Öl, zum Beispiel Rapsöl, in die Pfanne und direkt danach die Zwiebeln, die Knoblauchzehen, den Zucker, die Lorbeerblätter, die Nelke und schon mal eine Prise Salz. Ihr bratet diese Zutaten solange an und rührt immer mal um, bis sie ganz leicht Farbe bekommen, also leicht hellbraun werden. Dann gebt Ihr einen halben Teelöffel geräuchertes Paprikapulver hinzu, so dass die Zwiebeln alle eine noch schönere Farbe bekommen.
Dann gebt Ihr die Tomaten, gemeinsam mit 500ml Wasser, 2 gute Esslöffel Dijon-Senf, 4 Esslöffel Ahorn-Sirup, 6 Esslöffel Wortchestersauce und Pfeffer und Salz hinein, rührt einmal um und lasst die Sauce einmal aufkochen.
3 Sobald die Sauce kocht, könnt Ihr die Herdplatte ausstellen, dann schnappt Ihr Euch die Bohnen aus dem Sieb, schüttet Sie in die großen Topf oder in die Auflaufform, schnappt Euch dann die Pfanne mit der Sauce, übergießt damit die Bohnen und rührt einmal kurz um.
Der Topf wird dann mit einem Deckel oder in meinem Fall die, Auflaufform wird dann einfach mit Alufolie verschlossen. Ich habe in der Alufolie nochmal 4 Löcher rein gepiekt, damit der Dampf entweichen kann.
Das Ganze geht nun für 45 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen.
4 Nach den 45 Minuten könnt Ihr den Deckel bzw. die Alufolie abnehmen und weitere 45 Minuten backen lassen.
Nach weiteren 45 Minuten schaut Ihr einfach mal nach den Bohnen. Es sollte jetzt eigentlich keine Flüssigkeit mehr sichtbar sein. Wenn das bei Euch auch so ist, sind die Bohnen fertig. Also, raus damit und mit Chili bzw. Chayenne Pfeffer, normalen Pfeffer und Salz würzen und vielleicht auch nochmal etwas Wasser und 1-3 Esslöffel Balsamico-Essig hinzugeben. Balsamico-Essig hat eine schöne Säure, die sehr gut mit süß harmoniert und deswegen passt es sehr gut, wenn man dem eher süßlichen Bohnen, etwas Säure zugibt.
Und damit wären die Baked Beans fertig und können jetzt schon gegessen werden.

Ich habe mir für die Baked Beans ein paar Minuten vorher nochmal den Herd angeschmissen und habe mal eben schnell Brötchen in einer Grillpfanne geröstet und direkt danach nochmal schnell Spiegeleier gebraten, da ich finde, dass die Kombination Spiegelei auf Roggenbrötchen mit Baked Beans richtig lecker ist.

Das wars auch schon.

Guten Appetit 🙂

* = Ich habe geräucherte Paprika von Pimentón Dulce Ahumado* genommen. Ich bin mir aber sicher, dass auch andere Sorten gehen. Amazon hat noch andere Sorten geräucherte Paprika* Die Firma Azafran* hat auch geräucherte Paprika und da hatte mir z.B. der Zimt schon recht gut gefallen.

Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir Eure Eindrücke in die Kommentare. Und auch sonst sind nette Kommentare immer willkommen. 🙂 Ich würde mich freuen.

Tipp!!!

Selbstverständlich kann man die Baked Beans auch mit anderen Beilagen essen. Fladenbrot oder Reis eignen sich da sicher genauso gut. Auch frischen Chili könnte man durchaus verwenden, damit die Baked Beans nochmals etwas mehr Wumps bekommen. Auch Rosmarin kann ich mir gut vorstellen. Insgesamt denke ich aber, dass man Baked Beans so natürlich wie möglich zubereiten sollte, denn schließlich ist das ja das besondere dran.

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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Baked Beans Rezept – vegetarisch – ohne Bacon, aber mindestens genauso gut

Zuletzt geändert: 10. März 2016 um 16:27 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 10. März 201616:27
Artikel-Title: Baked Beans Rezept – vegetarisch – ohne Bacon, aber mindestens genauso gut

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Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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