Sauerkraut Gulasch Rezept – einfach geschmort und lecker zart


Heute gibt es einen echt leckeren Sauerkraut Gulasch. Also, wirklich richtig lecker. Wenn das Wetter wieder herbstlicher wird, ist so ein geschmorter Gulasch doch genau richtig. Außerdem steckt Sauerkraut voll Vitamin C und das kann man bei schlechtem Wetter besonders gut gebrauchen. Dieses Gericht macht es Spass und wärmt schön von innen. Man kann es einfach mit Baguette und einen Klecks Creme Fraice, Sahne oder auch super gut Joghurt essen.
Und am nächsten Tag schmeckt der in der Regel sogar noch besser. Kartoffeln oder Nudeln z.B. Spätzle würden hier super gut passen.
Und das Coolste ist wieder mal, dass er super einfach zubereitet ist.
Könnte dieser Gulasch als Art ungarischer Szegediner Style durchgehen?
Dieser Sauerkraut Gulasch ist mir echt gut gelungen und deswegen kann ich ihn Euch auch wirklich sehr empfehlen.
Macht ihn doch einfach mal nach. Ihr werdet es nicht bereuen. 🙂
Wer keinen Sauerkraut mag, der kann sich ja mal meinen Gulasch – Ungarisch Style anschauen. Und wer kein Fleisch möchte, dem kann ich nur empfehlen, sich mal meinen Gemüse Ragout anzuschauen. Der ist auch richtig kräftig und lecker. 🙂

Zubereitungszeit: 20 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: 2,5-3 Std. )
Portionen: 6 Portionen

Besondere Geräte: Für dieses Rezept benötigt Ihr in jedem Fall einen größeren ofenfesten Topf bzw. einen Bräter*.

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Pascal meint:

Pascal
Also, dieser Sauerkraut Gulasch war „wirklich“ richtig lecker. Der ist mir super gelungen und deswegen: „Probiert ihn!!!“ 🙂

Zutaten

2 kl. Dosen Sauerkraut*
800g Gulasch (Schwein, Rind oder Halb/halb)
3-4 Paprika
1 gr. Gemüsezwiebel (oder 4 Zwiebeln)
1 Klecks Butterschmalz (ersatzweise Rapsöl)
2 TL grobes Meersalz
2 EL Tomatenmark
250ml Rotwein
400-600ml Brühe
1 gr. Dose Tomaten
1/2 Strauch Petersilie
1-2 TL ganzer Kümmel*
2-3 TL Paprikapulver
2 TL getr. Oregano*
1/2 TL Chayenne Pfeffer*
Pfeffer & Salz
Raps- Olivenöl
ggf. Sahne, Creme Fraice oder Joghurt

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Zubereitung

1 Beginnt mit dem Backofen, den Ihr schon mal auf 180° Grad aufheizen könnt. Dann nehmt Ihr Euch am besten einen Bräter oder einen großen und ofenfesten Topf und erhitzt ihn stark. Darin gebt Ihr dann das Butterschmalz und bratet in das Fleisch in mehreren Portionen scharf an. Gebt bei jeder Portion etwas vom groben Meersalz hinzu und bratet auch nur eine Seite an, diese aber dafür sehr stark. Sobald das Fleisch also eine gute Farbe hat, nehmt ihr es einfach raus und gebt die nächste Portion hinein. Umrühren oder ähnliches braucht Ihr eigentlich gar nicht. Das einzige worauf Ihr etwas achten müßt, ist einmal, dass der Boden nicht zu dunkel wird. Hier müßt Ihr den Boden dann einfach sauber kratzen und wenn nicht genug Öl in der Pfanne ist, dann gebt Ihr einfach nochmal etwas Butterschmalz oder auch Rapsöl hinzu damit das Fleisch auch anständig braten kann. Das fertige Fleisch gebt Ihr dann einfach in eine Schale mit Deckel.


2 Ist das Fleisch dann komplett, also von der einen Seite, angebraten, gebt Ihr in den leeren Bräter zügig einen Schuss Öl und dann die Zwiebeln und Paprika. Das bratet Ihr richtig schön einige Minuten an. Achten dabei immer ein bisschen auf den Boden. Der soll nicht zu dunkel werden. Wenn er zu Dunkel wird, gebt lieber einen ganz kleinen Schlug Wasser hinzu. Das reinigt den Boden und sobald das Wasser verdampft könnt Ihr mit dem nächsten Schritt weiter machen.
Gebt dann nämlich den Tomatenmark und die Hälfte vom Kümmel hinzu und rührt diesen komplett unter. Anschließend löscht Ihr alles mit dem Rotwein ab und lasst den Rotwein komplett einkochen. So ist auch sicher gestellt, dass der Alkohol auch wieder verkocht ist.


3 Ist der Rotwein zu einer dicken Sauce geworden, gebt Ihr den Sauerkraut hinzu und vermischt alles miteinander. Anschließend gebt Ihr dann noch das Paprikapulver hinzu, rührt nochmal gründlich um und lasst alles nochmal ein paar Minuten miteinander braten.
Dann kommen die Tomaten und die Brühe hinein, die dann einmal aufkochen sollten und dann könnt Ihr die Sauce einmal kräftig mit Salz, Pfeffer, Chayenne Pfeffer und dem Oregano würzen und abschmecken.
(Kleiner Tipp: Da manche Tomaten aus der Dose doch immer mal etwas säuerlich sein könnte, gebt zusammen mit den Tomaten einfach 1 TL Zucker oder eine alternative Süße hinzu. SO wird das Gulasch nochmal etwas harmonischer.)

Dann gebt Ihr noch das Fleisch hinzu, rührt alles einmal gut um und dann kommt der Bräter bei geschlossenen Deckel bei 180 Grad Ober- Unterhitze in den Backofen. Und zwar für gut 2 oder besser 2,5 Stunden.

Nach der Zeit holt Ihr den Gulasch nochmal raus, entfernt den Deckel, schaut nochmal kurz, ob der Gulasch noch etwas Wasser gebrauchen könnte, Bei mir war es gut und dann gebt Ihr den Gulasch nochmal für 30 Minuten ohne Deckel in den Backofen. Und dann ist der Sauerkraut-Gulasch auch schon fertig. Das Fleisch sollte jetzt super zart sein und es sollte sich auch bei ganz leichten Druck zerteilen lassen. Echt klasse, oder?

Guten Appetit 🙂



Tipps!!!

Als erstes mal ein kleiner Tipp. Zu den (Dosen-)Tomaten gebe ich gerne immer noch ein TL Zucker. Das hebt den Geschmack an und nimmt auch etwas die Säure von Dosentomaten. Gerade bei stückigen Tomaten erwische ich immer mal eine Dose, die doch etwas säuerlicher sind. Da hilft etwas Zucker immer.
Und wie bei jedem Gericht, lässt sich auch dieses Rezept verändern. Man könnte z.B. den Sauerkraut weg lassen und stattdessen Suppengrün verwenden. Man könnte auch Kartoffeln mit hineingeben, dann hätte man eine Art Eintop. Und mit etwas mehr Brühe oder Sahne hätte man eine Gulaschsuppe. 🙂 Also, ziemlich cool dieses Rezept. 😉


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Autor:Pascal Doden
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Sauerkraut Gulasch Rezept – einfach geschmort und lecker zart

Zuletzt geändert: 13. Oktober 2017 um 15:27 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 12. Oktober 201715:27
Artikel-Title: Sauerkraut Gulasch Rezept – einfach geschmort und lecker zart

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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