Bürgerpark Senden

Auf senfdazu.net geht es ja aktuell, und wahrscheinlich noch eine sehr lange Zeit, um das Thema „Engagement“. Und Engagement findet vor jeder Haustür statt. So auch vor meiner.

Deswegen möchte ich auf senfdazu.net, auch das Engagement in meiner Region vorstellen. Leider weiß noch kaum jemand, dass ich das beabsichtige. Deswegen möchte ich es an dieser Stelle einfach nochmal publik machen und erklären, was ich vorhabe und warum ich gerne das Engagement in meiner Region vorstellen möchte.

Ich interessiere mich für Engagement, auch für Euer…

Für den Einen oder Anderen ist es bestimmt komisch, dass da plötzlich jemand ist, der sich für Euer Engagement interessiert, wo man doch sonst alle Hebel selbstständig in Bewegung setzen muss, damit man überhaupt ein bisschen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommt. Das merke ich derzeit auch, zumindest an den zögerlichen und vorsichtigen Reaktionen der Gruppen und Organisationen, die ich zurzeit nach und nach anschreibe. Ich mein, ich verstehe ja auch, dass es erst einmal komisch klingt, wenn man eine Mail bekommt, in der drin steht, dass mich Eure Geschichte interessiert, und dass ich über Euch berichten möchte. Man könnte sogar an Spam denken oder an eine neue ausgeklügelte Betrugsmasche. Ich versichere an dieser Stelle aber, dass das nicht der Fall ist. 🙂

Ich beschäftige mich mit dem Thema Engagement und ich möchte das gerne weiter machen, da mich das Thema total interessiert und weil ich glaube, dass Engagierte durchaus auch mal Feedback und Unterstützung gebrauchen könnten. Zumal ich auch ein Freund vom netzwerken bin. Mir ist es wichtig auf dem Laufenden zu bleiben und auch mal die Gelegenheit zu bekommen, dass ein oder andere anwenden oder vermitteln zu dürfen. Durch die ganzen Seminare an denen ich teilgenommen habe, den Recherchen die ich durchgeführt habe und den Bücher die ich gelesen habe, habe ich einiges an Wissen und Erfahrungen sammeln können und das möchte ich eigentlich nicht verlieren. Darüber hinaus habe ich bereits viele Engagierte kennen lernen dürfen. Viele die sich in total interessanten Organisationen engagieren und die in ihr Engagement so viel Kraft und Liebe hineinstecken. Und trotzdem haben sie es teilweise so verdammt schwer. Ich will damit nicht sagen, dass es nun besser wird. Aber ich möchte dabei unterstützen und helfen, dass man sich irgendwie gemeinsam engagieren kann. Miteinander wird manches garantiert einfacher. Deswegen interessiere ich mich auch für das Engagement in meiner Region. Und ich glaube auch, dass das einige Vorteile mit sich bringt.

Senden ist schön

Bürgerpark Senden BrückeIch mag meine Gemeinde Senden. Ich erwische mich mittlerweile sogar des Öfteren, wie ich bereits Stadt sage. Von der Größe könnten wir locker eine Stadt sein und es wird auch derzeit tatkräftig über die Pro’s und Kontra’s nachgedacht. Ich persönlich finde es überhaupt nicht schlimm, dass wir derzeit nur eine Gemeinde sind. Denn ob Gemeinde oder Stadt, im Prinzip ändert es ja für den Bürger nur wenig. Vielleicht steuerlich, aber sonst? Sonst arrangieren wir uns in der schönen Gemeinde eigentlich recht gut. Manchmal verspürt man sogar eine Spur von Harmonie. Zumindest dann, wenn ich entlang der Steverwege und durch den Bürgerpark spaziere und von vielen einfach so, freundlich oder manchmal zurückhaltend, gegrüßt werde. Und das ist kein Witz. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, ist es doch ein Punkt, der mir besonders positiv in Senden auffällt. Wenn ich z.B. in Münster oder in einer anderen größeren Stadt durch die Grünflächen oder Parks laufe, dann hat man dieses Erlebnis in der Regel eher nicht. Aber in Senden. Da kann man noch aneinander vorbei gehen und man grüßt sich nett. Klar, das macht nicht jeder- ist auch nicht schlimm. Aber, dass diese Kultur überhaupt noch gepflegt wird, finde ich eigentlich ganz angenehm. Und dass das gerade auch noch in Senden stattfindet, finde ich gut. Ich mein, es gibt Orte, da kann man durchaus auch mal (zumindest verbale) Probleme bekommen, wenn man irgendwen zu lange anschaut oder gar anspricht. Übrigens wer meint, dass nur die älteren Damen und Herren aus Senden grüßen, den muss ich enttäuschen. Ich könnte an dieser Stelle nicht mal ein Alter festlegen.

Skulptur Leiten Terro von Hand Joachim Lucht (1982)

Skulptur Leiten Terro von Hand Joachim Lucht (1982)

Der Wunsch nach einem gesunden Miteinander ist in Senden immer wieder mal zu spüren. Da gibt es z.B. jemanden, der alle Sendener zum Pizza backen einlädt. Einfach so. Vielleicht um neue Menschen kennen zu lernen, um soziale Bindungen zu knüpfen und/oder um gleichzeitig seine Leidenschaft öfters ausüben zu können. Es wurde bereits ein Picknick mitten im Dorf veranstaltet, bei dem sich viele (fremde) Sendener einfach so getroffen haben, um miteinander einen Tag zu verbringen. Man merkt, dass der Wunsch, dass Senden zusammen rückt, durchaus vorhanden ist. Auch im Internet beginnen die Sendener sich zu vernetzen. So gibt es z.B. auf Facebook eine Gruppe, mit der man viele Sendener erreichen kann und wo man auch gerne mal zu netten Themen diskutieren kann. Klar, wird es dort auch mal emotionaler, aber das zeigt ja auch nur, dass jede Meinung gesagt werden darf und dass den Sendenern Senden eben nicht egal ist. Und ich weiß, nicht jedem wird alles gefallen und auch nicht jeder wird alles mitmachen wollen. Aber, darum geht es auch gar nicht. Ich bin mir aber sicher, dass wenn mal ein Sendener wirklich Hilfe braucht, immer eine Gruppe da ist, die helfend zur Seite stehen würde. Und das ist doch ein gutes Gefühl, oder?

Und ich denke, dass sollte man in jedem Fall auch fördern. Das Maifest in diesem Jahr fand ich z.B. viel präsenter. Man hatte das Gefühl, dass Kindergärten und Schulen viel stärker in das Fest integriert wurden. Das war super. Der nächste Schritt könnte sein, alle Schulen zu integrieren und vielleicht auch (alle) engagierten Gruppen, Vereine und Organisationen. Und genau jetzt sind wir (endlich) an dem Punkt zu dem ich hin wollte. 🙂

Was haben wir in Senden eigentlich für Gruppen, Vereine oder Organisationen?

Das Engagement in Senden ist groß. Man liest so oft in der Zeitung von vergangenen und erfolgreichen Aktionen, Treffen und Veranstaltungen. Gruppen, Vereine und Organisationen lassen sich einiges einfallen und engagieren sich.
Aber!!!
Ich finde es total schade, dass ich von den meisten interessanten Veranstaltungen und Aktionen erst lese, wenn sie bereits stattgefunden haben. Und ich finde es auch teilweise total schade, dass ich viele Gruppen, Vereine und Organisationen gar nicht kenne und auch gar nicht weiß, was sie machen und wofür sie stehen. Viele geben sich so viel Mühe und sind so aktiv, was man ja in den Zeitungsartikeln erlesen kann. Aber, die meisten haben einfach nicht die nötige Transparenz und Reichweite. Und das finde ich doch recht schade.

Man muss Informationen bekommen

Senden Westfalen SteverUnd genau hier möchte ich ansetzen. Ich möchte alle Sendener Gruppen, Vereine und Organisationen, die sich auf irgendeiner Art engagieren, kennen lernen und auf senfdazu.net vorstellen. Ich möchte, dass die Sendener Bürger bzw. insgesamt die Öffentlichkeit mehr von den Gruppen, Vereinen und Organisationen aus meiner Region erfahren können. Und damit meine ich nicht nur einen Ansprechpartner und die Kontaktdaten. Ich würde gerne die Gruppe, die Vereine bzw. die Organisation richtig und persönlich vorstellen. Was ist ihr Zweck und was macht sie eigentlich? Wie sieht das Engagement eigentlich bei denen aus? Was brauchen sie? Und so weiter. Bei Interesse könnte ich mir natürlich auch noch viel mehr vorstellen. Da ich mich mit dem Thema Engagement beschäftige, könnte ich vielleicht hier und da auch noch unterstützen oder auch helfen. Aber das sind nur Möglichkeiten, die jetzt gar nicht im Fokus stehen sollen.

Auf senfdazu.net soll es erst einmal darum gehen, gutes Engagement in meiner Region vorzustellen, so dass jeder erfahren kann, was haben wir hier eigentlich für Möglichkeiten. Wo und Wie kann man sich einbringen oder mitmachen? Ich mein, damit man sich einbringen kann, muss man natürlich auch mal irgendwie erfahren können, welche Angebote es gibt und was diese konkret erreichen wollen. Leider besitzen aber noch nicht alle Gruppen, Vereine oder Organisation diese Transparenz bzw. solche Informationsmöglichkeiten. Und leider sorgt ein reiner Vereinsname und ein Ansprechpartner (wenn dieser dann noch aktuell ist) nicht immer dafür, dass Interessierte selbstständig auf die Organisationen zugehen.

Der Bereich Regionales soll also für jeden ein Gewinn sein. Ich lerne Gruppen, Vereine und Organisationen kennen, diese möchte ich dann hier auf senfdazu.net vorstellen und alle Bürger rund um Senden und auch alle anderen Besucher meiner Seite, haben die Möglichkeit zu erfahren, welche Angebote es gibt und auch, wie sie sich engagieren und ob bzw. wie man sie unterstützen kann.

Engagement auch im demographischen Wandel stärken

Und wenn die Gemeinde Senden bereits mit dem Sendener Demographie-Forum interessante Ansätze und Weichen für den demographischen Wandel stellt, dann ist es glaube ich auch der richtige Zeitpunkt, dass wir das Engagement in unserer Region aktivieren, vorstellen und stärken. Und vielleicht entwickelt sich ja auch noch aus dem Ganzen etwas viel größeres, man weiß es nicht. Aber darauf kann man zumindest gespannt sein.

Ich fange jetzt erst einmal damit an, unsere engagierten Menschen, Gruppen, Vereine und Organisationen anzuschreiben und kennen zu lernen, um sie dann hier auf senfdazu.net vorzustellen. Ich persönlich finde es sehr spannend und ich würde mich freuen, wenn ich jeden erreichen würde.

Du kannst helfen!!!

Senden Westfalen Stever nördlichSollte sich also jemand von Euch in Senden und Umgebung engagieren, ob Schützenverein, Musikverein, Sportverein, Chor, Fotofreunde, Lesezirkel, soziale Projekte oder sonstige Gruppen, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr Euren Haupt-Ansprechpartner (z.B. den Vorstand) von mir berichtet oder ihm diesen Artikel zukommen lasst. Ich arbeite gerade die Listen der Vereine ab, die auf der Seite der Gemeinde Senden veröffentlicht sind. Ich schreibe hierzu, nach und nach, jeden aufgeführten Ansprechpartner per Email an. Die nicht mit Email aufgeführten Personen werde ich noch per Telefon oder per Post kontaktieren. Ich fange mit Senden an und arbeite mich dann weiter raus, also z.B. Richtung Ottmarsbocholt, Bösensell, etc.

Diesen Artikel habe ich erstellt, weil die derzeitige Resonanz etwas gering ausfällt und ich glaube, dass es daran liegt, dass noch niemand von senfdazu.net gehört hat. Das ist auch verständlich, da es meine Seite noch gar nicht lange gibt. Ich möchte mit diesen Artikel also zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen, so dass sich rumspricht, dass da tatsächlich jemand ist, der sich für das Engagement interessiert und der es tatsächlich vorstellen möchte.

Solltet Ihr, mit Eurem Engagement nicht in der Liste der Gemeinde stehen bzw. solltet Ihr eine Gruppe, ein Verein, eine Organisation oder auch eine Person kennen, die sich engagiert, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch meldet oder der Person oder Organisation von meinem Vorhaben berichtet.

Insgesamt darf sich natürlich jeder Engagierte melden und mir den einen oder anderen Tipp geben, wie man bestimmte Gruppen und Organisationen am besten erreichen kann. Das wäre mir durchaus eine Hilfe.

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie sich mein Engagement entwickeln wird und freue mich, Euch und Euer Engagement kennen zu lernen und dann auch vorzustellen.

 

Vielen Dank für lesen und bis bald….

 

Ich wollte diese Anfrage eigentlich in anderen sozialen Netzwerken publik machen und auch die Möglichkeit geben, die Kommunikationen zu verknüpfen – also mit Schlagworten (Hashtags) zu versehen.

Aber….

#Senden als Hashtag

Was an Senden schwierig ist, ist der Name. Zumindest Internet-technisch ist er nicht gerade vorteilhaft. Den Hashtag #Senden kann man im Internet nämlich echt vergessen. Viele nutzen unseren Gemeinde-Namen gerne als Verb. Das Wort hat aber wohl auch in der türkischen Kultur (zumindest glaube ich das), eine namentliche Bedeutung. Ich habe mal geschaut und ich vermute, dass das Wort „Senden“ im türkischen so etwas Ähnliches wie „ich, du oder sie“ bedeutet. (Berichtigt mich, wenn ich falsch liege.) Jedenfalls ist es echt schwer eine Verbindung zu Senden zu schaffen und das ist total schade, da gerade Hashtags total interessant sind. Lüdinghausen hat es da definitiv leichter. Zu dem Namen findet man immer etwas. 😀 Und selbst zu #OttiBotti kann man mittlerweile z.B. bei Instagram mehr finden als zu #Senden. Zu #Senden findet man in der Regel nämlich kaum etwas.

Damit Senden zu einem auffindbaren Schlagwort wird, müsste man sich oder müsste sich die Gemeinde mal ein einheitliches und einfaches Schlagwort einfallen lassen, womit jeder die Gemeinde Senden verknüpfen könnte. Zumindest wäre das, in modernen Zeiten und für moderne Menschen, sicher attraktiver und vor allem total interessant.

Übrigens. Wer jetzt gerne zu diesem Artikel oder in Zukunft insgesamt zu senfdazu.net etwas in den sozialen Netzwerken kommentieren möchte, der gibt einfach immer den Hashtag #senfdazu (mit Raute) ins Kommentarfeld ein.
Und wer nicht weiß was ein Hashtag ist, den habe ich mal einen kleinen Artikel erstellt.
Hashtag – Was ist das eigentlich?

Regionales – Gutes aus meiner Gemeinde

Zuletzt geändert: 11. Oktober 2015 um 13:35 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 28. Mai 201513:35
Artikel-Title: Regionales – Gutes aus meiner Gemeinde

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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