Ich las in der Ausgabe 5/2014 des „Fundraiser magazin“ (ein Branchenmagazin für Sozialmarketing, Spenden & Stiftungen) einen Artikel über ein neues Portal für Gemeinnützige.
„Für Gemeinnützige?“ Ich glaube, dass das genau das richtige Thema für meine Kategorie Engagement ist…
Die Ausgabe 5/2014 ist zwar schon ein bisschen her, allerdings bedeutet das nicht, dass das junge Unternehmen nicht mehr interessant ist. Im Gegenteil.

resonti.com heißt die Seite im Internet, auf der Vereine, Stiftungen, Verbände, Parteien, Lobby’s und gemeinnützige GmbH’s eine Präsenz aufbauen können.
Die 3 Gründer (Abdoulaye Bangoura, Cenk Toprak und Chun Yu Wu), die ihr Startup in Berlin gegründet haben, haben sich einem Problem gewidmet, mit denen immer mehr Organisationen zu kämpfen haben. Immer mehr Organisationen, meist die Kleinen, gehen trotz ihrer Bemühungen und ihrer Liebe zum Ehrenamt in der Bevölkerung unter und bekommen meist wenig bis keine Unterstützung.
responti möchte eine Plattform schaffen, um öffentlich Aufmerksamkeit auf die Organisationen zu lenken und aufzeigen, welchen bedeutenden Beitrag die einzelnen Organisationen leisten. Und das nicht nur in Berlin, sondern möglichst global. Darüber hinaus können Organisationen auch Publikationen, Weiterbildungen, Veranstaltungen oder Projekte vorstellen.

Screenshot responti.com

Screenshot responti.com

Das Prinzip der Seite ist eigentlich recht einfach. In erster Linie geht es darum, schnell und übersichtlich von jedem gefunden zu werden. Jede Organisation kann sich anmelden, um sich auf der Seite zu präsentieren. Besucher der Seite können dann, entweder über eine Suche oder einfach nur so über einer Karte, alle gelisteten Organisationen ansehen und natürlich auch weitere Informationen erhalten. Zusätzlich ist es möglich, dass die Organisationen noch über weitere Publikationen, Weiterbildungen, Veranstaltungen oder Projekte informieren können, was nochmals für Aufmerksamkeit sorgen kann. Interessierte können sich dann Publikationen ansehen oder sich zu bestimmten Weiterbildungen oder Veranstaltungen anmelden. Auch eine Spendenmöglichkeit gibt es.
Die Organisationen können zusätzlich zu dem kostenlosen Basispaket auch kostenpflichtige Erweiterungen dazu buchen. Das kostenlose Basispaket beinhaltet jedoch schon eine große Menge an Funktionen.
Auf der Internetseite findet ihr eine Übersicht, wie die Pakete aussehen.

Wenn man sich einige Artikel über das Unternehmen durchliest, so glaube ich zumindest, dass man gespannt sein kann, was noch so auf der Seite passieren wird. Nicht ohne Grund sehen sich die Gründer als „digitale Robin Hoods“ (Quelle: Fundraiser Magazin 5/2014, S.26) Und wenn ich mir überlege, was Robin Hood so getan hat, also „von den Reichen nehmen, um es den Armen zu geben“, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass responti in diesem Bereich noch etwas mehr machen wird.

Ganz neu ist übrigens die sogenannte Hopewall, bzw. auf deutsch die Hoffungswand. Die Wand, die anscheint (noch) sehr stark für den mobilen Einsatz gedacht ist, zeigt sehr schön einige interessante Projekte oder Organisationen. Ich finde die Idee ganz nett, da Bilder bekanntlich manchmal mehr sagen als tausend Worte. Fährt man dann mit der Maus über ein Bild, bekommt man auch gleich ein paar Informationen angezeigt. Klickt man auf das Bild, kommt man auf die Profilseite.

Ich finde die Idee, einen zentralen Ort oder vielleicht auch eine Art Suchmaschine für (Gemeinnützige) Organisationen zu schaffen, sehr interessant. Ich bin gespannt, ob das Angebot sowohl bei den Organisationen als auch bei Interessierten auf Interesse stößt.
Wie ich aber schon sehen konnte, werden es immer mehr Punkte auf der Karte. 🙂

Link:
zu responti.com

responti – Ein neues Startup für Gemeinnützige

Zuletzt geändert: 18. Mai 2015 um 20:30 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 8. April 201520:30
Artikel-Title: responti – Ein neues Startup für Gemeinnützige

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2 Kommentare auf "responti – Ein neues Startup für Gemeinnützige"

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wc sitz
Gast

Hier habe ich einige wertvolle Informationen erhalten die bestimmt sehr hilfreich sein werden. Danke dafür.

Gruß Anna

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Pascal

Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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