Geschichte: Über senfdazu.net

Ich wollte schon immer eine Seite haben, wo ich zu allen möglichen Themen, die mich aktuell interessieren meinen Senf dazugeben kann.
— Pascal Doden
Wie schon gesagt, wollte ich immer mal eine Seite haben, wo ich zu allen möglichen Themen bzw. zu Themen die mich beschäftigen, etwas schreiben kann. Doof war, dass ich vor einigen Jahren sogar schon mal fast soweit war. Also, oben habe ich ja schon geschrieben, dass ich schon mehrere Systeme ausprobiert hatte. Aber ich war wirklich schon mal fast fertig. 🙂 Allerdings passte da mein Brand (von Corporate Branding) einfach nicht. Es war einfach noch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Wobei, ich hatte womöglich noch kein konkretes Bild. Vielleicht fehlte mir auch einfach noch einiges an Wissen. Ich weiß es nicht.
Zumindest wusste ich jedoch damals schon, dass meine Seite irgendwie mit Senf zu tun haben sollte. Ich mag Senf, keine Frage, aber damit hatte das natürlich nichts zu tun. Ich fand die Redewendung so cool. Also, „Zu allem seinen Senf dazugeben“. Ich fand es einfach passend, da die Redewendung viel Interpretation zulässt. Ich hätte ziemlich viel Freiraum, wenn ich schreibe „Zu allem“, und genau das wollte ich. Zumal „seinen Senf dazugeben“, ja auch bedeutet, dass man sich auch durchaus mal ungefragt einmischen darf und auch zu Sachen schreiben könnte, die vielleicht auch mal nicht in die Standardthemen passen würde. Und auch diesen Gedanken fand ich ziemlich gut. Wenn ich in einer Woche mal eine Software total empfehlenswert finde, dann in einer anderen Woche aber zu einem Artikel etwas schreiben möchte, der mit einem aktuellen Geschehnis auf der Welt zu tun hat und in der darauf folgenden Woche, nur einige Links vorstellen möchte, dann sollte es trotzdem auf meiner Homepage passen.

Altes Logo von senfglas.net

Altes Logo von senfglas.net

Damals hatte ich jedoch das Pech, dass ich senfdazu.net nicht als Domain bekommen habe, sondern senfglas.net. Auch das Logo sah dementsprechend aus. Damals fand ich es schon ganz gut, ich wusste aber schon, dass es das noch nicht ist.

 

Als ich im Jahr 2014 dann endlich meine Seite www.doden.net startete, stand ich wieder an dem Punkt, wo ich innerlich diesen Drang hatte, möglichst flexibel Themen zu präsentieren, die mich beschäftigen. Und auch der Gedanke, dass ich vielleicht erst einmal nur ein Thema anspreche und dann irgendwann nochmal eine 2te Themenseite aufzubauen, der Gedanke kam einfach nicht. Das wollte ich einfach nicht. Aber, so viel ich auch überlegte, viele verschiedene Themen passten einfach nicht zu meiner Seite Doden.net. Und ehrlich gesagt, wollte ich das auch gar nicht, da ich die Seite so wie Sie ist, eigentlich genau richtig fand bzw. finde… Trotzdem wollte ich eine Seite haben, wo ich auch mal interessante Informationen vorstellen wollte. Ob Artikel, Tutorials oder Ratgeber, ob Links zu interessanten Seiten, Freebies oder einfach nur bestimmte Vorstellungen und Tests zu Internetseiten, Büchern, Software, Artikeln, oder, oder, oder. Ich wollte einfach das präsentieren, was ich gerade interessant und richtig fand. Aber auch, was Besucher interessant finden oder welche Fragen Sie haben, wollte ich auf meiner Seite irgendwie aufgreifen. Und da ich auch weiterhin im Hinterkopf meinen Senf hatte, machte ich mich auf der Suche nach einer geeigneteren Möglichkeit meinen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Eins war wichtig und diese Bedingung habe ich mir einfach gestellt. Meine Bedingung war: „Wenn ich diesen Schritt jetzt gehe, dann werde ich ihn auch durchziehen und das vernüftig.“ Also keine halben Sachen oder kurz vorher wieder einknicken.
Ich habe mir ein Ziel gesetzt, dass ich das Projekt jetzt 2 Jahre lang, konstant durchziehe und danach Resümee ziehe.
Und auf diesen Weg, hatte ich natürlich immer mal wieder ein paar Probleme zu bewältigen. Aufgrund des YouTube-Kanals, welcher anfangs noch garnicht wirklich geplant war, stellte ich schnell fest, dass die Kostenkalkulationen irgendwie überhaupt nicht hinhauen. Also, musste ich mir schnell überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, irgendwie irgendwelche Einnahmen zu erhalten. Am liebsten welche, die niemanden weht tun. Und der erste Gedanke war natürlich, weil man‘s ja auch YouTube mittlerweile in fast jedem Video sieht, die Monetarisierung auf Youtube. Der Gedanke ein bisschen dezente Werbung einblenden zu lassen, fand ich ziemlich gut. Es tut keinem weh und das anklicken ist freiwillig. Ich hatte mir anfangs auch überlegt, dass ich ein Spendenbutton anbieten möchte. Also Ideen waren da und ich wollte eigentlich schon loslegen und dann lass ich einige Artikel über „Einnahmen“ und den Konsequenzen. Ja, ich gebe zu, ich dachte echt, ich nutze einfach mal die netten Funktionen, damit ich Geld einnehmen kann, da ich ja wenn überhaupt nur ein kleines Taschengeld erhalten werde oder zumindest nur soviel, dass ich meine Ausgaben etwas relativiere. Allerdings war es nicht so einfach. Egal, ob ich jetzt nur die Möglichkeit einbaue nur Spenden zu erhalten oder ob ich Werbung bei YouTube einbinde.
Wenn man Einnahmen generiert, egal wie, ist man kurz gesagt kommerziell. Und man wird auch so gesehen. Auch beim Finanzamt. Zurück zu meiner Bedingung, die ich mir ja zu Anfang gestellt hatte, wir erinnern uns – „Wenn ich diesen Schritt jetzt gehe, dann werde ich ihn auch durchziehen und das vernünftig.“. Es war also klar, dass ich mich nun erst einmal mit dem Themen „Einnahmen“, „Gewerbe“ und „Sonstige Nachteile die entstehen, wenn man als kommerziell gewertet wird“, auseinander setzten musste. Ich fand und finde die Idee ja auch gut, weil es mir ja darum ging, meine Ausgaben irgendwie zu minimieren bzw. entgegen zu wirken, da ich durch meine Ideen wie YouTube, die Kosten sich natürlich dramatisch verändert hatten. Und verändert hat sich nicht wenig, denn auch bildrechtlich oder musikrechtlich verändert das so einiges und das muss einem im klaren sein. Und auch versicherungstechnisch war nun auch der Punkt erreicht, wo ich aktiv darüber nachdenken musste mich irgendwie abzusichern. Den Ausgaben zu haben und plötzlich eine Abmahnung zu erhalten, würde ich einfach finanziell nicht können. Zumal, ich durch mein Projekt, mein Hobby, mein Spaß meine Leben finanziell zerstören möchte. Und ich glaube, Abmahnungen können schon sehr weh tun und das will ich absolut nicht.
Man ist nicht mehr privat. Ich persönlich finde das eigentlich sehr ärgerlich, da es ja eigentlich ein privates Projekt ist, was ich da aufbauen wollte. Und nur durch das Einbauen von dezenter Werbung, die wahrscheinlich am Anfang kaum etwas einbringen wird, hat man so viele, teils negative, Veränderungen. Schade finde ich auch, dass moderne Lizenzen für Medien (Bilder, Musik, Videomaterial), diesen Punkt nicht irgendwie nochmals Regeln. Also, ich denke, dass diese Situation viele Blogger und YouTuber betreffen wird und wenn man bei der Lizenzierung noch zwischen aktiv und passiv kommerziell unterscheiden würde, also ob man hauptsächlich aktive oder passive Einnahmen generiert, wäre es wahrscheinlich deutlich angenehmer für alle kleinen Blogger/YouTuber oder Startups. Oder, (gerade die Idee bekommen) dass man zumindest zwischen Kleinunternehmer nach § 19 (1) UStG und richtigem Unternehmer unterscheidet würde. Das wäre echt fair.
Naja, ich schweife ab. Sorry…
Jedenfalls hat mich diese Überlegung natürlich um einiges zurück geworfen. Ich mußte mich echt mit dem Thema auseinander setzen. Aber ich denke, es ist nicht dumm. Es gibt viele YouTuber und auch Blogger die zeigen, dass man mit harter Arbeit und guten Ideen durchaus mehr Hobby machen kann. Mal schauen. In diesen Zusammenhang mußte ich natürlich auch überlegen, was ich mir vorstellen könnte. Ich habe mich dafür entschieden, Werbeplätze anzubieten. Und wenn ich erst einmal nur wenige finden, kann ich auch Adsence, etc. schalten. Aber lieber sind mir natürlich richtige Partner. Was mir nämlich bei dieser Form des Direktmarketings besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass ich mir die Partner aussuchen kann bzw. selbst welche ansprechen kann. Und das finde ich natürlich besonders wertvoll.
In diesem Zusammenhang mußte ich natürlich auch wieder einige lange Texte schreiben und so weiter. Ich glaube für ein Thema waren es 14 Seiten, die ich dann nochmal auf andere Seiten aufgeteilt habe. Krass oder. 🙂 Ein Punkt war mir auch wichtig. Das meine Leser was das jetzt alles zu bedeuten hat. Ich markiere natürlich jetzt die Affiliate-Links und damit jeder weiß was das zu bedeuten hat, habe ich das natürlich auch erklärt. Hier findet ihr den Beitrag –Affiliate-Links? Was bedeutet das?

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Wie ihr seht, fand ich wohl eine Lösung und wie ich finde, sogar eine ganz Nette.

Das war erst einmal ein paar Info’s
Über Mich,
bzw. über
senfdazu.net

Ich werde immer mal wieder, die Geschichte erweitern… Also, wer Interesse hat, schaut mal ab und zu wieder rein. 😉