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Kondensmilch, einfach selber machen – Basic – Rezept

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Zutaten

Einstellen der Portionen:
250ml Milch
1 TL StärkeSpeisestärke oder Kartoffelmehl
1/4 TL NatronOder 1/2 TL Backpulver
Für die gezuckerte oder karamellisierte Variante benötigt Ihr dann noch:
30-40g Zucker (Süßungsmittel)Je nach Geschmack, ggf. beliebig

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Kondensmilch, einfach selber machen – Basic – Rezept

Food-Merkmale
  • Laktosefrei
Style/Format:

Perfekt für Leute die laktoseintolerant sind. Denn es gibt derzeit noch keine -L Kondensmilch.

  • 5 Min.
  • Portionen 250
  • Mittel

Zutaten

  • Für die gezuckerte oder karamellisierte Variante benötigt Ihr dann noch:

Vorwort

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Kondensmilch, einfach selber machen – Basic – Rezept

Ich sehe immer mehr Rezepte, in denen Kondensmilch oder sogar gezuckerte Kondensmilch als allgemeine Zutat verwendet wird. Und erst einmal muss ich sagen, dass ich ziemlich skeptisch war, weil ich Kondensmilch eher so als künstliche Kaffeemilch wahrgenommen habe und weil ich auch nicht wusste, warum man ausgerechnet Kondensmilch in Kuchen, Torten oder Gebäck verwendet.
Wie ich mittlerweile mitbekommen habe, machen es viele wegen dem Geschmack, aber auch oft als Alternative zu Sahne oder anderen kalorienreichen Zutaten.

Da ich persönlich aber so gar kein Freund von irgendwelchen Pulvern oder Zusätzen bin und ich auch Kondensmilch, wegen meiner Laktose-Intoleranz eher nicht nehmen möchte, musste ich mir etwas anderes überlegen, um das ein oder andere Rezept doch mal ausprobieren zu können.

Und da habe ich mir überlegt,

Was ist eigentlich Kondensmilch?

Im Prinzip ist Kondensmilch ja eigentlich nur Milch. Und zwar eingekochte Milch. Der Milch wird quasi solange Wasser entzogen, bis sich die Konsistenz verändert. Die Milch wird dadurch haltbarer, aber auch von der Konsistenz dicker und vielleicht sogar aromatischer.
Allerdings werden in nicht wenigen Kondensmilch-Dosen oder -Packungen kaum mehr nur Milch eingekocht, sondern meistens besteht die Kondensmilch auch noch aus Extra-Fett und Milchtrockenmasse und oft ist die Kondensmilch auch bereits gezuckert. So habe ich schon gesehen, dass es Kondensmilch gibt, die sogar mehr kcal aufweisen als z.B. Sahne.
Aber Kalorien sollte man natürlich immer etwas relativ sehen.

Milch wird also Wasser entzogen, so dass man dann von Kondensmilch spricht.
Es würde jetzt wahrscheinlich super lange dauern, wenn man die Milch nur auf ihrem Siedepunkt hält, also so auf 80 bis 85 Grad. Es wäre auch wahrscheinlich nicht wirklich möglich, eine höhere Temperatur in einem normalen Topf zu erreichen, da die Milch ja bei höheren Temperaturen überkochen würde. Und es wäre wahrscheinlich auch möglich, dass die Milch bei langer Kochzeit sogar anbrennen könnte.
Also, ist es vielleicht gar nicht so leicht, zuhause Kondensmilch herzustellen.

Kondensmilch = Milch – Wasser (quasi)

Um das zu vermeiden, wäre es vielleicht ja gut, wenn man der Kondensmilch anders das Wasser entzieht oder es vielleicht bindet.
Und binden ist hier ein super Stichwort. Wenn ich das Wasser nicht entziehen kann, kann ich es ja binden. Und zum Binden gibt’s ja verdammt viele Dinge:
Mehl, Mais- oder Kartoffelstärke bzw. Speise-Stärke, Ei, Soßenbinder, Sahnesteif, Agar, Gelatine oder auch Sago. Und wahrscheinlich noch ein paar Sachen mehr.
Wenn man also das Wasser aus der Milch bindet, verhält sich die Milch ja eigentlich genauso als wenn man die Milch einkochen würde. Es geht nur deutlich schneller, was allerdings auch bedeutet, dass die Milch nicht konzentrierter wird, weil sie ja letztendlich doch nicht eingekocht wird.

Ich habe am Wochenende den Oreo-Cheesecake von Äna vom Kanal Absolute Lebenslust [keine Werbung, nur unbeauftragte Verlinkung] ausprobiert und auch bei Ihrem Kuchen benötigte man Kondensmilch. Und zwar gezuckerte Kondensmilch.
Und das war eine super Gelegenheit mal eine laktosefreie Kondensmilch selber zu machen.

Nachtrag:

Der ein oder andere Kondensmilch-Kenner hatte mir auf Youtube geschrieben, dass das keine richtige Kondensmilch ist oder auch, dass richtige Kondensmilch viel viel süßer oder auch viel viel Dicker ist. Ich gebe denen natürlich Recht. Wenn ich schon mal die Möglichkeit habe, etwas selbst herzustellen, dann bereite ich mir diese dicke Milch natürlich auch so zu, wie ich sie gerne hätte. Das Schöne ist aber, dass Ihr diese Dosenmilch natürlich noch ganz beliebig so anpassen könnt, wie Ihr sie gerne hättet. Ihr könnt in jedem Fall etwas (1-3 TL) mehr Stärke verwenden. Dafür macht erst alles nach Rezept und dann nehmt Ihr Euch nochmal einen kleinen Behälter, gebt etwas kaltes Wasser hinein (50ml) und dann nochmal 1-2 TL Stärke. Das rührt Ihr dann nach und nach zu den restlichen Zutaten und schaut, wie dick ihr die Kondensmilch möchtet. Das Gleiche geht auch mit Zucker. Karamellisiert einfach mehr Zucker oder bereitet Euch erst das Rezept zu und gebt dann einfach noch beliebig Zucker hinzu, bis es passt.
Die Kondensmilch ist also super flexibel.
Da ich die Kondensmilch ja nur für Rezepte benötige, in denen Kondensmilch oder Milchmädchen verwendet wurden, finde ich dieses Rezepte, also als jemand der eine Laktose-Intoleranz hat, richtig hilfreich.
Und auch wenn einige sagen, dass es nicht wie das Original ist (was ich auch nie gesagt habe 😉), habe ich bereits Kommentare gelesen und Nachrichten bekommen, dass es Anderen gefallen und geholfen hat. Und deswegen hat es sich schon gelohnt, dass ich das einfach mal für Euch gemacht habe. Ich freue mich nämlich total, wenn meine Beiträge positiv ankommen, schon gar weil ich ja auch weiß, dass es manchmal doch doof sein kann, wenn man Laktose hat.
Apropo Laktose… ich habe auch mal eine Kategorie „Laktosefrei“ erstellt, in denen ich jetzt immer Rezepte rein stelle, die laktosefrei sind. Eigentlich ist ja alles auf meiner Seite laktosefrei, aber es gibt ja Rezepte bei denen man das vielleicht nicht denkt.

(Besucher: Gesamt: 20.507, Heute: 11 )

Schritte

1
Ok

Ihr nehmt Euch eine kleine Schüssel und gibt darin einen Schlug (so 50ml) von der Milch hinein. Dazu gebt ihr noch die Stärke und das Natron bzw. das Backpulver und dann rührt Ihr die Zutaten einfach solange um, bis sich alles vermischt hat.
Möchtet Ihr gezuckerte Kondensmilch, so benötigt Ihr zusätzlich zu den Zutaten noch 30-40 Gramm Zucker, die Ihr dann einfach in die Schüssel mit einrühren könnt.
Möchtet Ihr karamellisierte Kondensmilch, so benötigt Ihr die gleichen Zutaten wie bei der gezuckerten Variante, nur mit dem Unterschied, dass Ihr den Zucker nicht in die Schüssel gebt, sondern dass er einfach parat steht.

2
Ok

Dann nehmt Ihr Euch einen Topf und erhitzt ihn.
Für die normale und gezuckerte Variante kommt jetzt die Milch in den Topf, die Ihr dann einmal kurz aufkocht. Kocht die Milch, schaltet Ihr den Herd aus, gebt Ihr die Zutaten aus der Schüssel hinzu und rührt einfach 1 Minute um.
Und fertig ist die Kondensmilch.

Die karamellisierte Variante funktioniert fast genauso, nur mit 2 kleinen Unterschieden.
Am Anfang gibt Ihr erst den Zucker in den Topf, den Ihr dann anbräunen müsst. Am Anfang passiert erst nichts, aber sobald der Zucker flüssig wird, wird er auch recht schnell braun. Wenn der Zucker braun ist, nehmt Ihr den Topf kurz vom Herd, wartet ein paar Sekunden und gebt dann vorsichtig die Milch hinzu. Dann könnt Ihr den Topf wieder auf den Herd stellen und nochmal kurz aufkochen lassen. Kocht die Milch, schaltet Ihr den Herd aus, gebt Ihr die Zutaten aus der Schüssel hinzu und rührt einfach 1 Minute um.

Ihr könnt die Kondensmilch übrigens auch noch mit frischer Vanille verfeinern, indem Ihr die Milch einfach mit dem Mark und der aufgeschnittenen Vanilleschote aufkocht.

Ich habe zum Testen einfach mal meinen Kaffee mit der Kondensmilch probiert und ich fand sie lecker. Allerdings muss ich an dieser Stelle vielleicht nochmal sagen, dass ich eine Laktose-Intoleranz habe und ich nicht weiß, wie Kondensmilch schmeckt.
Eins kann ich aber sagen. Dass diese selbstgemachte, Laktosefreie Kondensmilch sowohl im Kaffee geschmeckt hat, als auch auf Änas Oreo-Cheesecake und deswegen würde ich sagen, dass ich diese Kondensmilch zum Backen durchaus immer wieder verwenden würde.

Schreibt mir in den Kommentaren doch mal, ob Euch diese Variante nutzlich sein könnte. Habt Ihr auch eine Laktose-Intoleranz? Wofür würdet Ihr diese Kodensmilch verwenden?

Das Schöne an dieser Kodensmilch ist einfach, dass Sie Laktosefrei sein kann und das man Sie auch noch gut anpassen kann. Man könnte sie flüssiger und dicker werden lassen, indem man weniger oder mehr Stärke bzw- Flüssigkeit verwendet und man könnte auch andere Flüssigkeiten zugeben, die den Geschmack nochmal verändern könnten. Zum Beispiel Sahne. 🙂

Viel Spass 💛
wünscht Euch Pascal

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Tipps

Tipps hab ich in diesem Beitrag keine. 🙂

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Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr. Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Auch wenn das Auge natürlich mit isst, muss Essen nicht immer schön aussehen. Der Geschmack zählt.Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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