TAG, Challenge, Blogparade, Battles, Koops, Kollabs auf YouTube und in Blogs

Wer kennt sie nicht. TAGs, Challenges, Blogparaden, etc.. Nicht nur auf YouTube erfreuen sich diese Einblicke und Aktionen größter Beliebtheit. TAGs sieht man auch immer wieder in Blogs, auf Instagram oder auch auf Facebook.
Bei Challenges gibt es zwischen Video und Blogs anscheinend unterschiedliche Auffassungen, was man unter Challenges und Aktionen versteht. In Blogs werden Challenges eher als kleine, gemeinsame Wettstreite gesehen, z.B. wer kreiert das schönste Bild zu einem Thema. Mittlerweile findet man in der Bloggerszene aber eher Blogparaden, die aber mindestens genauso interessant sein können.
Auf YouTube dienen Challenge eher der Belustigung. Es sind keine großartigen Herausforderungen. Böse Zungen behaupten, dass man sich mit Challenges eigentlich eher zum Affen machen kann, aber das scheint dem YouTube-Zuschauer auch wohl zu gefallen.

Tags und Challenges sind nicht das Gleiche.

Tags sind eigentlich dazu gedacht, Zuschauern und Lesern mehr von dem Autor mitzuteilen. Bei Tags werden in der Regel Fragen oder Begriffe genannt und der Autor bzw. der YouTuber beantwortet diese oder nimmt Stellung dazu. Die Zuschauer/Leser können sich so viel mehr mit dem Autor identifizieren und durch die Gemeinsamkeiten oder gleichen Meinungen nähert man sich an und das schafft in der Regel Sympathie. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder gerne die schönen Wörter „Persönlichkeit“ und „Authentizität“ genannt. Und das ist bei YouTube und Blogs genau gleich. Mit Tags möchte der Autor oder YouTuber mehr persönliches von sich preisgeben.

Challenges dagegen sind zwischen YouTube und Blogs unterschiedlich. Bei Blogs sind es eher kleine Wettstreite, wie z.B. ein Malwettbewerb oder eine Foodbattle. Viele Blogs verwenden aber mittlerweile viel häufiger sogenannte „Blogparaden“. Vielleicht ja bewusst, um etwas Abstand von Challenges zu bekommen. Man weiß es nicht.

Bei Blogparaden beteiligen sich Blogger, die zu einem Thema oder zu einer konkreten Aufgabenstellung/Frage auch einen Artikel verfassen. Diese Artikel werden dann miteinander verknüpft, so dass Leser zu einem Thema viele unterschiedliche Meinungen und Ansätze bekommen. Und das ist eine wirklich interessante Sache.

Auf YouTube dagegen, dienen Challenges eher der Belustigung. Fast immer werden Challenges mit anderen YouTubern, einem Freund oder Bekannten (mindestens einer Person) durchgeführt. Hier kommt es eher darauf an, zu amüsieren. Böse Zungen sagen manchmal, dass man sich bei einer Challenge eher bewusst zum Affen macht, weil man weiß, dass die Zuschauer auf YouTube auf solche Videos stehen. Und tatsächlich ist es wirklich so, dass man schnell Abonnenten bekommen kann, wenn man sich vor laufender Kamera zum Affen, oder sagen wir zum Gespött, macht. Hier ist natürlich die Frage, ob man das als Künstler auch wirklich möchte und ob man nicht vielleicht falsch wahrgenommen wird. Deswegen gibt es wohl zu Challenges nicht nur viele Befürworter, sondern auch viele Kritiker. Wobei man natürlich sagen muss, dass nicht jede Challenge kritisch gesehen wird. Es gibt viele Challenge, die wirklich seriös und trotzdem amüsant sind. Einige Challenge sind aber auch eher darauf ausgelegt, ekelig zu sein oder Überwindung zu kosten. Und sollte mal eine Challenge nicht so rüber kommen, kann man bestimmte Szenen mit einem heranzoomenden, schwarz-weiß Zeitlupe-Effekt nochmals aufwerten oder aber man macht einfach nach der Challenge eine ekelige Strafe, weil ja einer der Teilnehmer ja immer verliert.

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    Das Thema „TAGs & Challenge“ ist interessant, aber…

    Es gibt viele Challenge, die keinen richtigen Sinn haben, aber trotzdem gern gesehen werden. Es gibt Challenges die vielleicht zu weit gehen und Challenges die einfach nur amüsieren. Genauso gibt es auch TAGs, die vollgepackt sind mit vielen interessanten Fragen, die aber kaum jemand guckt, weil sie einfach zu lang sind. Oder aber Tags, die zu durcheinander sind. Insgesamt gibt es also gute „Tags und Challenge“ und schlechte. Deswegen, möchte ich in Zukunft auch gerne mal einige TAGs und Challenges machen. Den Sinn hinter TAGs finde ich insgesamt ja durchaus gut und ich schaue mir selbst auch gerne mal TAGs von anderen YouTuber an oder lese mir auch von anderen Bloggern durch, da sie in der Regel sehr informativ sind und mir tatsächlich einen, wenn auch kleinen, persönlichen Einblick gewähren. Einige Challenges finde ich recht witzig, aber andere finde ich eher bizarr und ich frage mich manchmal, ob tatsächlich nur der Sinn besteht, den Drang des Erbrechens zu erzwingen. Manchmal ist es aber auch mal amüsant, wenn man sieht, wie manch ein YouTuber aus einer Fliege einen Elefanten machen möchte. 🙂
    Und weil ich auch mal TAGs und Challenges machen möchte, möchte ich sie auch direkt mal hinterfragen und vielleicht selbst mal ganz eigene TAGs und Challenges ausarbeiten.
    Da ich ja weiß, dass Videos und Informationen für das Internet nicht so lang sein sollten, möchte ich mal schauen, welche Fragen und Begriffe sich für TAGs eignen und ob man nicht mal etwas anders gestalten bzw. organisieren könnte. Auch Challenge werde ich mal überdenken oder mal meine Interpretation von Challenge einbauen. Natürlich werde ich keine Challenge machen, bei dem ich mich jetzt noch Frage, warum man das macht. Wie gesagt, einige kann ich mir sehr gut vorstellen und andere eher nicht. Aber schauen wir mal. Natürlich möchte ich für meine Challenges auch mal einen anderen YouTuber oder eine andere YouTuberin dabei haben. Deswegen werden die sicher mal ein bisschen dauern, aber sie werden kommen. Und wer weiß, vielleicht wird ja ein von mir überlegter TAG oder eine Challenge auch mal so bekannt, wie z.B. der Small YouTuber TAG, den eigentlich jeder YouTuber zumindest schon mal gesehen hat.

    Small YouTuber TAG

    Meinen Small YouTuber TAG habe ich übrigens heute auf YouTube gestartet. So wie ich sehen konnte, ist das wohl auch der längste Small YouTuber TAG, der je auf YouTube Deutschland veröffentlicht wurde. Zumindest finde ich keinen, der länger ist. Auch wenn das jetzt natürlich erst einmal nett klingt, ist es natürlich auch gefährlich, da nicht jeder bereit ist, sich den längsten Small YouTuber TAG am Stück anzusehen. Wobei ich sagen muss, dass ich pro Frage eigentlich immer nur so 1-3 Minuten gebraucht habe. Außer bei 2 Fragen. Einmal bei einer Frage bzgl. der Message und einmal bei der letzten Frage 7. Bei der Frage 7 habe ich mir besonders Mühe gegeben. Sie lautet nämlich „Wer sind Deine Lieblings Small YouTuber?“. Und ich dachte mir, diese Möglichkeit nehme ich mir mal und stelle Euch einfach mal ganz tolle YouTuber vor, die wie ich noch etwas klein sind, aber die so tolle Videos machen. Es gibt auch welche, die nehme ich mir sogar als Vorbild. 🙂
    Also, auch wenn mein Small YouTuber TAG der Längste auf YouTube sein wird, ist er trotzdem nicht wirklich lang. Mir ist bei manch anderen Small YouTuber TAGs aufgefallen, dass eben nicht zu einigen Fragen wirklich geantwortet wird. Ich persönlich glaube aber, dass man gerade bei solchen TAGs etwas persönlicher reden sollte. Ein bisschen SmallTalk oder einfach ein paar Gedanken. Wir als YouTuber versuchen ja bewusst, jedes Video nach dem Motto „So kurz wie möglich und so lang wie nötig“ zu produzieren. Videos mit Content müssen kompakt sein. Bei TAGs glaube ich aber, dass die Zuschauer gar nicht das kompakte bevorzugen, sondern einen persönlichen Einblick zu Person bekommen wollen. Und wenn einem die Antwort auf eine Frage interessiert, dann darf sie gerne 1,2,3, 5 oder auch 10 Minuten dauern. Zumindest, wenn man auch solange etwas zu erzählen hat. Natürlich kommt man hin und wieder in die Situation, dass man auch mal wiederholt oder beim Sprechen nochmal seine Gedanken sammelt. Aber das kann man ja meistens noch nach der Aufnahme bearbeiten. 🙂

    Auch TAGs sollen viele erreichen

    Trotz meiner Theorie, dass TAGs gerade wegen der Persönlichkeit geschaut werden und deswegen auch mal länger sein dürfen. Bin ich bei dem TAG auf Nummer sicher gegangen. Dafür war mir die Frage 7 dann doch zu wichtig. Es wäre nämlich sehr schade, wenn Zuschauer z.B. nach der dritten Frage keine Zeit oder Lust mehr hätten und den letzten Teil schlicht gar nicht mehr mitbekommen.
    Aus diesem Grund habe ich 2 Versionen erstellt. Einmal die originale Uncut-Version die am 23.10.2015 online sein wird und einmal die PlayList-Edition. Ab heute wird jeden Tag ein Video veröffentlicht. Jeden Tag eine Antwort zu einer Frage aus dem Small YouTuber Tag. So haben die Zuschauer die Möglichkeit entweder einzelne Fragen aus dem TAG zu schauen oder den eigentlichen TAG am Stück. Ich empfehle ja die Uncut-Version, da sie so ist, wie sie sein soll. Aber wer eher nur einige Minuten am Tag Zeit hat, kann sich auch gerne die optimierte PlayList-Edition anschauen. Mir war es wichtig, dass ich möglichst viele Zuschauer erreiche. Und ich denke, die PlayList-Lösung dürfte ziemlich interessant sein. So braucht man nicht scrollen bzw. mühsam die nächste Frage suchen.

    Zur PlayList-Edition: Small YouTuber Tag (PlayList)
    (Die normale Uncut-Version gibt es am 23.10. in einem extra Beitrag)

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    Wären Tags, Challenges, Blogparaden oder andere Projekte inteteressant?

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      Ich denke, dass Tags, Challenges, Blogparaden und andere Projekte und Aktionen dieser Art bestimmt interessant sein werden. Und deswegen werde ich mir wohl hin und wieder ein Aktion anschauen und mal vorstellen oder überdenken.
      Was meint Ihr? 🙂

      TAG, Challenge, Blogparade auf YouTube und in Blogs

      Zuletzt geändert: 15. Oktober 2015 um 21:19 Uhr von Pascal
      Autor: Pascal
      Pascal
      Update: 15. Oktober 201521:19
      Artikel-Title: TAG, Challenge, Blogparade auf YouTube und in Blogs

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      2 Kommentare auf "TAG, Challenge, Blogparade auf YouTube und in Blogs"

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      Carotellstheworld
      Gast

      Egal ob nun Challenge, Tag, Blogparade – ich mag sie alle. Man kann sich viel viel einfacher vernetzen und auch, wenn man selbst zu einem Thema geschrieben hat, die Beiträge der anderen lesen und so sehen, wie sie sie interpretieren 🙂

      Deshalb würde ich jedem raten, mal an welchen teilzunehmen. Bin gespannt was in Bezug darauf auf deinem Blog noch kommen wird 🙂

      Liebste Grüße
      Caro von Carotellstheworld

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      Pascal

      Pascal

      Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
      Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
      Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

      Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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