Gemüse-Pilaw mit Rosinen-Honig-Hähnchen

Ich hatte etwas Panik, weil ich mir absolut nicht sicher war, ob mir das Mus oder auch der Hefeteig gelingen würde. Und deswegen, habe ich kurzerhand dieses Notrezept zubereitet. 🙂 Unnötig, aber trotzdem sehenswert.
— Pascal

Ich hatte ja an einer FoodBattle teilgenommen und das Rezept „Reiswaffeln mit süßem orientalischen Mus“ konnte sich ja durchaus sehen lassen. Da ich allerdings echt ein bisschen Angst hatte, dass meine Idee ein kompletter Reinfall werden könnte, hatte ich an dem FoodBattle-Zubereitungstag gleich 2 Gerichte zubereitet. Das eine Rezept, was aus einer Idee entstanden, dafür aber sehr gewagt war und das andere, bei dem ich mir super sicher war, dass das wohl schmecken wird, da ich so etwas ähnliches schon mal zubereitet hatte. Ich war ja echt froh, dass die gewagte Idee tatsächlich funktioniert hatte, trotzdem möchte ich Euch das 2te Rezept, also das Notrezept, nicht vorenthalten. Allein schon, weil ich für die beiden Rezepte sehr lange in der Küche stand.

Die Zubereitung ist eigentlich total einfach. Allerdings arbeiten wir hier Stereo, d.h. wir haben 2 Pfannen und es wird ein hin und her werden, weil beide Pfannen unsere Aufmerksamkeit benötigen, damit das komplette Gericht fast gleichzeitig fertig wird.

Zubereitungszeit: so 30 min
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein)
Portionen: 4
Besondere Geräte: 2 Pfannen*, Grobe Reibe (z.B. die grobe Seite einer klassischen Vierkantreibe*)

Zutaten

2 Tüten (250g) gekochter Reis (Wildreis)
40-50g Rosinen
2-4 Zweige Rosmarin
1 Dose Kichererbsen (abgetropft und durchgespült)
Honig (so 3 – 5 EL)

1-2 Geflügelbrüste (z.B. Hähnchenbrust)
250-300ml Brühe (z.B. gekörnte Brühe)
1 Zwiebel (Farbe egal)
1 mittelgroße Zucchini
2-3 Möhren
Pfeffer
Fett (Rapsöl, Butter)

weitere Bilder

alle Zutaten

fertiges Ergebnis


Zubereitung

1Als erstes bereitet Ihr alle Zutaten vor. Dazu halbiert Ihr die Zwiebel, schneidet sie in kleine Würfel und gebt sie anschließend in eine kleine Schüssel. Dann nehmt Ihr Euch die Zucchini, hobelt sie einfach durch eine große Reibe und gebt sie auch in eine Schüssel. Die Möhren schält Ihr, schneidet dann die Enden ab und hobelt sie genauso durch die Reibe. Ihr könnt die Möhren dann auch in eine Schüssel geben. Ihr könnt sie aber auch zu der Zucchini geben. Dann könnt Ihr noch den Rosmarin hacken oder wer einen intensiven Rosinengeschmack gerne mag, kann den Rosmarin auch zusammen mit einigen Rosinen hacken. Dann nehmt Ihr Euch die Geflügelbrüste und schneidet sie dünner, indem Ihr sie auf ein Holzbrett legt und längs halbiert. Dann müsst Ihr alle Scheiben nur noch mit Pfeffer und Salz würzen. Jetzt braucht Ihr nur noch die Brühe vorbereiten, so dass sie auch einsatzbereit ist und dann kann es losgehen.
2Wie erwähnt, braucht Ihr 2 Pfannen*. Eine für die Hähnchenbrüste und eine große, tiefe Pfanne für Kichererbsen, Reis und dem Gemüse.
Erhitzt beide Pfannen auf höchster Stufe. Ab jetzt geht’s nur noch hin und her. Und Ihr gebt die Zutaten nur noch in die Pfanne, rüttelt, rührt, schwenkt oder wendet. 🙂
Sind beide Pfannen heiß, gebt Ihr in die Pfanne für das Fleisch etwas Öl und die bereits gewürzten Geflügel- bzw. Hähnchenbrüste und stellt die Herdplatte danach etwas niedriger. Lasst das Fleisch einfach braten, ohne es viel zu bewegen. Sollten nicht alle Stücke hinein passen, gebt Ihr sie nach und nach hinzu, wobei Ihr mit den dicksten Stücken anfangen solltet. Keine Sorge, dass passt schon irgendwann. Die Stücke werden beim Braten kleiner. Ansonsten könnt Ihr die fertigen Stücke auch raus nehmen, auf einen Teller geben und später wieder zufügen.
3In der für den Pilaw, gebt Ihr nun auch etwas Öl und die Kichererbsen. Wer möchte kann auch ein Stückchen Butter hinzufügen, da ich finde, dass die Kichererbsen dann eine schönere Farbe bekommen. Während die Kichererbsen brutzeln, wäre es mal kurz Zeit nach den Hähnchenbrüsten zu schauen und ggf. zu wenden, fall sie unten bereits hell angebräunt sind. Nehmt sie lieber raus und stellt sie zur Seite, wenn Ihr das Gefühl habt, dass sie schon durch sind bzw. wenn sie von beiden Seiten hellbraun sind. (Ich habe es übrigens nicht gemacht und einige Stücke waren leider einen Tacken zu trocken.)
Kurz zurück zu den Kichererbsen, die mittlerweile Farbe bekommen haben sollten. Wenn das der Fall ist, gebt Ihr die Zwiebeln hinzu, stellt die Temperatur wieder ganz hoch und rührt oder schwenkt nochmal kurz durch. Während Ihr Euch nun um die Hähnchenbrüste kümmert und die Pfanne wieder heißer wird, rüttelt und schwenkt bzw. rührt Ihr gelegentlich mal um, damit nichts anbrennt.

Kommen wir nun zum Endspurt.

4Solltet Ihr Hähnchenbrüste raus genommen und zur Seite gestellt haben, gebt Ihr diese wieder in die Pfanne. Gebt jetzt die ganzen Rosinen bzw. die gehackten Zutaten über das gesamte Fleisch und wendet alles mehrmals, damit sich alles gut verteilen kann. Ist alles verteilt, gebt noch den Honig (das sollte so viel Honig sein, dass die Blubberblasen genauso hoch blubbern wie das Fleisch hoch ist) hinzu und kocht alles einmal kurz auf. Jetzt braucht Ihr das Fleisch einfach nur im Auge behalten und während Ihr Euch um die Gemüsepfanne kümmert, wendet das Fleisch ab und zu, damit Ihr eine super Farbe bekommt.
Wenn der Honig einmal aufgekocht ist, könnt Ihr die Herdplatte auch schon ausschalten. Die Restwärme sollte ausreichen.
5Aber schnell zur Gemüsepfanne, die mittlerweile ja richtig heiß und am Braten sein sollte. Die Kichererbsen und Zwiebeln sollten eine richtige schöne Farbe haben. Und nun gebt Ihr nach und nach die Zucchini, die Möhren und den Reis hinzu und rührt immer wieder um, so dass sich alles gut verteilen kann. Ist alles verteilt, bratet das Ganze kurz an und gebt dann die Brühe hinzu. Je länger Ihr bratet, desto mehr Röstaromen bekommt Ihr. Aber irgendwann backt es eher am Boden an und spätestens da solltet Ihr die Brühe hinzufügen, da es sonst auch mal anbrennen könnte. Nun das Ganze ab und zu umzurühren und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wenn Euch die Sauce bei den Hähnchenbrüsten zu wenig ist, könnt Ihr auch noch etwas Wasser oder falls Ihr noch habt, etwas Brühe hinzufügen und nochmals gut umrühren.
Wenn alles abgeschmeckt ist und alle Zutaten in der Gemüsepfanne heiß sind, ist das Essen auch fertig.

Jetzt braucht Ihr das leckere Essen nur noch nett anrichten und dann wünsche ich Euch einen
Guten Appetit 🙂

Probiert das Rezept doch einfach mal aus und schreibt mir in den Kommentaren, wie es Euch geschmeckt habt. 🙂 Ich würde mich freuen.
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Tipp!!!

Ich habe mich auch diesmal wieder an die FoodBattle-Regeln gehalten. Man könnte das Rezept aber durchaus auch noch weiter abwandeln. Man könnte mehr verschiedenes Gemüse verwenden oder den Rosmarin auch mit einer frischen Knoblauchzehe hacken. Auch Nüsse könnte ich mir in der Honigsauce vorstellen. Auch gekochten Reis müsste man nicht nehmen. Alternativ zum gebratenen Pilaw könnte ich mir vorstellen, wenn man 1 Teil Reis und 2 Teile Brühe nimmt und gemeinsam mit den restlichen Zutaten bei geschlossenem Deckel für 15-20 Minuten solange durchgart, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist. Auch bei der Pute könnte ich mir vorstellen, dass es andersrum auch gehen würde. Man gibt Honig und Brühe in einem Topf, kocht es einmal kräftig auf und gibt dann das rohe Fleisch hinzu. Dann noch die restlichen Zutaten und fertig. 😀 Also, total interessant abwandelbar.


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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Gemüse-Pilaw mit Rosinen-Honig-Hähnchen

Zuletzt geändert: 29. Juli 2015 um 1:23 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 18. Juni 20151:23
Artikel-Title: Gemüse-Pilaw mit Rosinen-Honig-Hähnchen

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2 Kommentare auf "Gemüse-Pilaw mit Rosinen-Honig-Hähnchen"

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Tina
Gast

Schöner Post! Sieht auch total lecker aus 🙂
LG, Tina

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Pascal

Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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