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Gulasch Rezept – Ungarisch Style als Schmorgericht

Food-Merkmale
  • Clean
  • Pfanne

Das Schöne ist auch, dass man nach der Vorbereitung eigentlich nichts mehr groß zu tun hat. So kann man in Ruhe noch andere Dinge machen.

  • 150 Min.
  • Portionen 10
  • Einfach

Zutaten

Vorwort

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Gulasch Rezept – Ungarisch Style als Schmorgericht – einfach, lecker & zart

Heute zeige ich Euch ein leckeres Gulasch Rezept. Als ich mit dem Kochen angefangen bin, hatte ich oft das Problem, dass das Fleisch im Gulasch oft sehr zäh wurde. Gerade beim Rindfleisch war es nicht wirklich immer toll. Mittlerweile habe ich einige Erfahrungen sammeln könnten und bei dieser Variante, gelingt mir das Gulasch eigentlich immer. 😀 Und das Rezept hat auch noch weitere Vorteile. Der Gulasch lässt sich gut einfrieren. Außerdem kann man auch insgesamt mehr machen, denn am nächsten Tag schmeckt der Gulaschtopf sogar immer noch besser.
Deswegen empfehle ich Euch auch, das Gericht in einer etwas größeren Menge zuzubereiten. So mache ich das zum Beispiel immer. Denn wenn man sich schon die Mühe macht und so leckere Gerichte kocht, dann sollte man auch etwas davon haben.
Ich kann Euch das Schmorgericht in jedem Fall empfehlen, auch wenn es eine lange Garzeit hat. Aber man muss ja auch nicht daneben stehen und es verzeiht auch vieles. Und man muss es auch nicht exakt aus dem Ofen holen. Wenn man noch die Wäsche zu Ende machen möchte oder die Serie zu Ende schauen möchte. Alles kein Problem. 🙂

(Besucher: Gesamt: 654, Heute: 1 )

Schritte

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Da wir die Zutaten ja soweit vorbereitet haben, ist die Zubereitung auch super einfach.
Wir heizen unseren Backofen auf 180°C vor und auch unseren Backofen-geeigneten Topf heizen wir auf höchster Stufe ein.
Ist der Topf heißt, gebt Ihr Öl in die Pfanne und bratet das Fleisch stark an Am besten bratet Ihr das Fleisch in mehreren Portionen an und ich brate es übrigens, zusätzlich zum Öl, gerne auch noch mit einen Klecks Butterschmalz an, weil ich finde, dass das Fleisch dann besser brät.

Der Trick beim Anbraten ist eigentlich der, dass man das Fleisch nicht viel bewegen sollte. Denn wenn man es zu viel bewegt, tritt Wasser aus dem Fleisch und dann brät man das Fleisch nicht mehr, sondern man kocht es und das möchte man ja nicht.
Deswegen haltet Euch vielleicht an die für mich bewährte Regel:

Lieber eine Seite dunkelbraun angebraten, und die restlichen Seiten roh, als alle Seiten gar und keine Farbe dran. Denn keine Farbe bedeutet auch immer, keine Röstaromen und somit kein Geschmack.

Wenn Ihr also beim Wenden des Fleisches merkt, dass Wasser austritt, dann nimmt das Fleisch einfach raus. Denn gar wird es später in jedem Fall. Ob Ihr in den Topf noch Salz hinein gebt, kann jeder übrigens für sich selbst entscheiden. Manche sagen, dass sei schlecht. Ich persönlich finde aber, dass es beim braten helfen kann.

Eigentlich schmeißt man bei Gulasch alles nur in den Topf. Wichtig ist die Zeit, die man zum anbraten und liebevollen rühren investiert.

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Das angebratene Fleisch, stellt Ihr zu Seite und dann gebt Ihr die Zwiebeln hinein, die Ihr auch etwas anbratet. Ihr könnt die Hitze an dieser Stelle gerne etwas runter stellen, damit der Boden nicht so schnell zu dunkel wird. Er darf zwar dunkler werden, aber zu dunkel ist ja bekanntlich nicht gut. Und sollte Euch der Boden tatsächlich dann mal zu dunkel werden, gebt einfach einen kleinen Schluck Wasser hinein und macht den Boden sauber. Und keine Sorge. Der kleine Schluck Wasser ist auch schnell wieder verdunstet, so dass Ihr auch zügig hört, wenn alles wieder zu braten beginnt. Ihr könnt dann gerne auch nochmal ein Schlug Öl hinein geben.
Nachdem die Zwiebeln nun auch leicht angebraten sind, gebt Ihr den Teller mit den Gewürzen hinzu und rührt alles anständig um und würzt auch schon mal mit einer guten Portion Salz und Pfeffer.

Der Boden sollte wieder etwas dunkler werden und wenn das passiert, könnt Ihr auch schon die restlichen Gemüsezutaten in den Topf geben, die Ihr ebenfalls nochmal anbratet. Und dann braucht Ihr nur noch den Essig, die Tomaten und das Fleisch hinzu geben und alles einmal umrühren. Statt dem Essig könnt Ihr übrigens auch gerne Essiggurken benutzen. Das benutze ich auch ganz gerne. Ich hatte nur keine im Haus. Essig und Essiggurken geben nur eine angenehme Säure, die in einem ungarischen Gulasch auch irgendwie gehört.
Anschließend gießt Ihr das Ganze dann noch mit 1 Liter Wasser oder Brühe auf. Ich habe übrigens 1/2 Liter Fleischbrühe und 1/2 Wasser genommen.
Das ganze lasst Ihr dann einfach aufkochen, gebt dann den Deckel drauf und dann kommt alles für 1-2 Stunden in den Backofen.
Und das wars dann auch schon.

Eigentlich schmeißt man bei Gulasch alles nur in den Topf. Wichtig ist die Zeit, die man zum anbraten und liebevollen rühren investiert.

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Das Schöne an dem Gericht ist natürlich auch, dass man sich nun in aller Ruhe mit anderen Dingen beschäftigen kann. Man kann aufräumen oder auch die Beilagen vorbereiten.
Das finde ich persönlich total angenehm.

Nach der Zeit prüft Ihr einfach, wie Euer Fleisch geworden ist. Das Fleisch sollte sich einfach mit den Fingern lösen lassen. Und sollte das noch nicht so gut gehen, so gebt Ihr den Gulasch einfach nochmal etwas in den Backofen. Und vor dem servieren könnt Ihr dann nochmal mit Salz und Pfeffer würzen.
Der Gulasch schmeckt natürlich zu vielen Dingen. Ganz besonders schmeckt er mit jedoch zu Knödeln oder auch zu Spätzle und zu Rotkohl. Was auch sehr lecker ist, wenn man am nächsten Tag Kartoffeln und ggf. Pilze rein schneidet und den Gulasch als Gulaschsuppe ist.

Guten Appetit 💛
wünscht Euch Pascal

Praktische/Benötigte Tools

Ein Backofen-geeigneten Topf z.B. ein Bräter*

Tipps

Beim Gulasch kann man natürlich noch einiges mehr machen. Wenn man den Essig weg lässt, könnte man z.B. auch Sauerkraut hinzufügen. Vielleicht brauch man dann aber nochmal etwas mehr süße, wobei man das sicher gut kompensieren kann, wenn man den Sauerkraut einfach zusammen mit den Zwiebeln anbrät. Ich kann man im Gulasch auch sehr gut geräucherten Speck vorstellen. Auch weitere Kräuter wie Rosmarin kann ich mir durchaus vorstellen. 🙂

©️Lizenzinformationen: siehe Impressum

Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr. Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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