Nussecken – Rezept – Schnell, einfach und lecker backen

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Heute gibt es leckere Nussecken. Traditionell werden Nussecken ja eher nur mit Haselnüssen gemacht. Ich mag es aber gerne etwas nussiger, also gebe ich meistens immer mehr bzw. verschiedene Nüsse hinzu. Man kann dieses Rezept aber auch ohne Probleme ganz traditionell, also nur mit Haselnuss zubereiten. Ganz wie Ihr möchtet.

Ich schneide meine Nussecken gerne immer etwas kleiner. Dann ißt man auch gerne mal ein Mini-Stück mehr. 😉
— Pascal
Im Video habe ich übrigens erwähnt, dass noch jemand eine kleine Nussecken-Inspiration plant. Und zwar die liebe Lisa vom Kanal „Kuchenfee Lisa“. Ich bin schon gespannt, wie Sie die Nussecken macht. Wer also Lust auf eine weitere Inspiration hat, der kann ja einfach mal bei Ihr vorbei schauen.

Zubereitungszeit: 35-45 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein
)
Portionen: 30-50 Stücke
Besondere Geräte:

Zutaten

Für den Boden (Teig):

300g Mehl
50g gemahlene Mandeln
120g Butter
100ml Ahornsirup oder anderen Zucker
2 Eier

Für den Belag

200g Butter
180g Zucker (Ich nehme meinen selbstgemachten Vanillezucker)
200g gemischte, gehackte Nüsse, also ein beliebiger Nussmix*
200g gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse
2 gute TL Aprikosenmarmelade
50ml Wasser
ggf. 1 Prise guter Zimt
ggf. 1 Prise Salz
100-200g Schokolade
(Ich nehme da immer gerne 2erlei. Einmal normale Kuvertüre und ein paar Riegel dunkle Schokolade mit einem Hohen Kakaoanteil)

Weitere Bilder

Zutaten Boden (Teig) - Nussecken

Zutaten Boden (Teig)


Zutaten Belag - Nussecken

Zutaten Belag

Zubereitung


1 Fangen wir mit dem Boden an.
Ihr geben die Zutaten, also das Mehl und die gemahlenen Mandeln, die Butter, die Eier und den Zucker, also den Ahornsirup in eine Schüssel und erstellt Euch daraus einen Teig.
Denn Teig gebt Ihr dann auf ein gefettetes und bemehltes Backblech und streicht oder knetet es aus. Ich habe übrigens ein tiefes Backblech genommen, also man sagt dazu ja auch Fettpfanne. Am Anfang hatte ich es mal mit einer Gabel versucht, aber am besten funktioniert es, wenn Ihr den Teig mit bemehlten Händen immer wieder drückt, so dass sich der Teig gleichmäßig verteilen kann. Ihr könnt auch gerne etwas Mehl auf dem Teig verteilen, dann geht es auch nochmal einfacher. Der Anfang ist vielleicht etwas hakelig, aber wenn der Teig erst einmal grob liegt, ist das verteilen absolut kein Problem mehr.
Ist der Teig dann gleichmäßig verteilt, könnt Ihr ihn auch noch mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Wenn Ihr sie vorher etwas erwärmt, geht das bestreichen auch viel einfacher.

2 Für den Belag, gebt Ihr erst einmal die Butter und den Zucker bzw. den selbstgemachten Vanillezucker in einen Topf und lasst beides einmal aufkochen. Die Butter sorgt dafür, dass der Zucker schmilzt und sobald es kocht, könnt Ihr die gehackten und gemahlenen Nüsse hinzugeben und alles einmal kräftig miteinander vermischen. Danach gebt Ihr noch die 50ml Wasser hinzu. Das sorgt, dafür, dass die Masse noch saftiger wird.
Die Masse braucht Ihr dann nur noch auf dem Teig geben und auch nochmal gleichmäßig verteilen. Das geht auch deutlich einfacher und am besten macht Ihr das mit einer Gabel.


Das Backblech kommt nun für ca. 30 Minuten in den Backofen und zwar bei 180°C Ober/Unterhitze auf mittlerer Schiene.

Wem der Teig zu hell wirkt, der könnte noch ein paar Fäden Honig darüber geben.

3 Nach der Zeit schaut Ihr einfach mal, ob die Oberfläche eine attraktive Farbe hat und wenn nein, dann lasst das Backblech noch ein paar Minuten drinnen oder schaltet vielleicht auch kurz den Grill hinzu und wenn ja, dann könnt Ihr das Backblech raus holen.
Dann lasst Ihr den Teig ein bisschen abkühlen, aber schneidet Euch den Teig in jedem Fall zurecht, wenn er noch warm ist. Denn dann geht es nämlich deutlich einfacher. Wenn der Teig abgekühlt ist, würden Euch die Nussecken wahrscheinlich kaputt brechen und Ihr hättet mehr Krümel als Ecken.

4 Dann könnt Ihr Euch noch die Schokolade schmelzen und wenn Ihr mögt die Prise Zimt und die Prise Salz einrühren. Ich finde, dass diese Beiden Zutaten dafür sorgen, dass die Schokolade aufgewertet wird, also auch der Geschmack angehoben wird.
Nussecken - Schokolade
Wie Ihr die Schokolade dann auf die Nussecken macht, ist total egal. Einige tunken die Ecken in die Schokolade und ich persönlich mag es, wenn die Schokolade mit einem Löffel fädenartig über die Nussecken gegossen wird.
Dann braucht Ihr die Schokolade nur noch trocknen lassen und fertig sind die Nussecken.

Guten Appetit 🙂

So lecker sehen sie dann aus. :)

So lecker sehen sie dann aus. 🙂



Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir Eure Eindrücke in die Kommentare. Und auch sonst sind nette Kommentare immer Willkommen. 🙂 Ich würde mich freuen.

Tipp!!!

Nussecken sind eben Nussecken. Deswegen gebt gerne noch viele weitere Nüsse hinzu. Auch Kokos könnte durchaus passen und geben den Nussecken sicher auch eine ganz andere Note. In die Nuss-Zucker-Masse könnte man auch noch weitere Gewürze hinein geben. Zum Beispiel könnte man es mal mit Lebkuchen-Gewürz probieren. Und auch eine andere Marmelade kann man verwenden, z.B. Preiselbeere.


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Autor:Pascal Doden
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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Nussecken Rezept – Schnell, einfach und lecker backen

Zuletzt geändert: 10. November 2016 um 15:33 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 10. November 201615:33
Artikel-Title: Nussecken Rezept – Schnell, einfach und lecker backen

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2 Kommentare auf "Nussecken Rezept – Schnell, einfach und lecker backen"

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Krissi
Gast

Das klingt echt lecker und sieht auch toll aus!

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Pascal

Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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