Rindfleischsuppe – Rezept für eine wärmende und kräftigende Suppe


Bei Nachrichten wie „35.000 Grippefälle in einer Woche“ oder „Die Influenza-Welle nimmt kein Ende“, hofft man einfach nur, dass man diesmal von den ganzen Viren oder Krankheitserregern verschont bleibt. Influenza A, B, C, D oder ein dieser extremen Magen-Darm-Viren, die einen komplett abschießen. Darauf hat wahrscheinlich keiner Lust. Immer wenn solchen Meldungen kommen, esse ich bewusst gesünder, damit mein Körper so gestärkt ist, dass er damit klar kommt. Bis jetzt (Toi Toi Toi), bin ich damit eigentlich immer gut gefahren. Deswegen dachte ich, dass es auch endlich mal Zeit ist, dass ich diese Suppe mal abdrehe. Eine schöne und vor allem durchaus schnelle Rindfleischsuppe mit Beinscheibe. Wahlweise könnt Ihr aus der Suppe auch eine Nudelsuppe oder Reissuppe machen, also ihr könnt sie super mit Nudeln oder Reis oder auch mit beidem gut essen. Rindfleischsuppe kochen ist eigentlich nichts kompliziertes. Deswegen schaut Euch mal das Video an, ich habe bewusst versucht, es so einfach wie möglich zu präsentieren. Ich höre immer wieder, dass es einigen zu Aufwändig ist, aber wie Ihr im Video sehen könnt, ist es gar nicht schwer oder großartig aufwendig.

Vielleicht nochmal zum Gemüse. Mich hatte mal jemand gefragt, ob man nicht auch diese Suppengrün – Packungen kaufen könnte. Im Prinzip sind es ja die gleichen Zutaten. Im Prinzip kann man das, allerdings müßte man schon einige Packungen kaufen. Und oft ist die Qualität des Gemüses so schlecht, dass ich diese Packungen mittlerweile eher meide. Ich hatte es so oft, dass das Gemüse vertrocknet oder schon matschig war und das ist sehr ärgerlich, wenn man eigentlich kochen möchte. Und wenn ich Suppe mache, dann soll sie ja bewusst viel Gemüse beinhalten, weswegen dieses Suppengrün eindeutig zu wenig wäre. Bei diesem Rezept wäre eigentlich auch nur der Blumenkohl, wo man noch etwas über behält. Aber den kann man ja gut auch noch in anderen Gerichten einbauen. Ansonsten nehmt Euch ein Bräter* und macht einfach die doppelte Menge. Dann habt Ihr auch nichts mehr übrig und Ihr könnt die Suppe auch richtig gut einfrieren. Ich esse die Suppe in der Regel an 2 Tagen. Alles andere wird auch eingefroren oder ich esse die Suppe mit dem Gemüse und die restliche reine Brühe friere ich ein oder nutze Sie für andere Gerichte, z.B. für Saucen.

Zubereitungszeit: 60 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: 2 Stunden )
Portionen: 8 Portionen

Besondere Geräte: Bei dieser Suppe finde ich es wichtig, dass man die Suppe durch ein feines Sieb oder ein Tuch abgießt, damit möglichst viele Verunreinigungen gar nicht erst wieder mit in die Suppe/Brühe kommen. Dafür eignen sich am besten sogenannte Passiertücher* oder Abseihtücher*. Einfach über ein Sieb gelegt, lassen sich so viele Rückstände und Vertrübungen auffangen.

Video ganz unten oder hier
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Pascal meint:

Pascal
Es gibt nichts besseres als eine Suppe die wärmt und kräftig ist. Und damit die richtig kräftig werden kann, ist es wohl auch entscheidend, dass man das Gemüse (Zwiebeln) leicht an bräunt.



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Zutaten

2 Porree / Lauch – Stangen
1 Stk. Knollensellerie (min. Faustgroß)
1/2 Blumenkohl
4 Möhren
2-3 gr. Zwiebeln
2 Lorbeerblätter*
1 TL Pfefferkörner*
2 gute TL Salz
1 kg Beinscheibe vom Rind
Schnittlauch
Nudeln* oder Reis*
3 Liter Wasser
ggf. 1-2 frische Knoblauchzehe
ggf. 1-2 Stücke frische Chili/Pfefferschote

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Zubereitung

1 Vorbereitung
Denn Porree bzw. Lauch müsst Ihr putzen und in Scheiben schneiden und denn Knollensellerie müsst Ihr schälen und würfeln. Der Blumenkohl muss einfach nur in Rösschen zerteilt werden und die Möhren müsst ihr nur schälen, längs Vierteln und in Stücke schneiden.
Dieses Gemüse könnt Ihr gemeinsam in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen.
Außerdem müsst Ihr die Zwiebeln einfach halbieren, aber nicht an Spitze oder Boden, sondern quasi längs. Die Spitze und der Boden, an dem sich immer noch etwas von der Wurzel befindet, halten nämlich die Schale und die soll ja nicht unbedingt abgehen.
Wenn Ihr mehr Kraft in die Rindfleischsuppe möchtet, dann gebt gerne ein, zwei Knoblauchzehen oder ein, zwei Stücke frische Chili bzw. Pfefferschote rein. Wichtig ist, zumindest bei der Pfefferschote, dass sie frisch ist. Denn nur da stecken die wertvollen Capsaicine, die genau richtig sind, wenn viele Krankheiten Ihr Unwesen treiben.
Vorbereiten könnte Ihr auch die Nudeln oder den Reis. Ich habe die Nudeln oder den Reis oft schon fertig und kalt stehen. Denn wenn ich die heiße Suppe über die kalten Nudeln/Reis gebe, hat die Suppe automatisch eine essbare Temperatur. 🙂 Wenn die Nudeln noch heiß/warm sein sollen, gebt sie ins Wasser, wenn Ihr die zweite Hälfte Gemüse gart. (siehe weiter unten)

2 Die halbierten Zwiebeln gebt Ihr einfach in einen großen Topf und bräunt Sie ohne Öl einfach etwas an. Wer mag könnte auch noch ein zwei Hände voll Gemüse hinzugeben und sie ebenfalls etwas Farbe bekommen lassen.
Dann gebt Ihr Lorbeerblätter, Salz, Pfefferkörner, ggf. die frische Chili und Knoblauch, die Hälfte des gesamten Gemüses und die Beinscheibe bzw. Beinscheiben hinzu und füllt anschließend alles mit ca. 3 Liter ganz kaltes Wasser auf.


Kurz umgerührt, gebt Ihr dann den Deckel drauf und lasst alles für gute 2 bis 2 1/2 Stunden bei geringer Hitze simmern. Es dauert einige Zeit bis das Wasser heiß genug ist, dass es leicht köchelt. Aber das muss auch so. Nach ca. der Hälfte der Zeit sollte die Suppe simmern. (Schaut mal im Video, dort zeige ich das.) Auf keinen Fall sollte die Suppe aber großartig kochen.


3 Nach der Zeit sollte die Suppe gut durchgezogen sein. Ihr könnt sie nochmal kurz umrühren und dann durch ein feines Sieb bzw. am besten durch ein Passier- oder Abseihtuch geben. Die Beinscheibe nehmt Ihr dann auch raus und stellt es kurz zu Seite.

Wie schon oben geschrieben, ist ein Passiertuch oder Abseihtuch nicht nur gut, um das Gemüse super aufzufangen und die restliche Brühe etwas raus zu drücken. Mit so einem Tuch bleiben viel mehr von den Rückständen und Vertrübungen im Tuch, was der Suppe sehr zugute kommt.
Die Suppe gebt Ihr dann jedenfalls wieder zurück in dem mal eben sauber gemachten Topf und erhitzt sie nochmal. Gleichzeitig könnt Ihr jetzt auch die Nudeln kochen.
In die Suppe gebt Ihr dann nämlich die andere Hälfte des Gemüses hinzu und lasst dieses nochmal für 5 bis 10 Minuten leicht kochen. Ich halte ich mich da immer an die Möhren. Wenn die fast gar sind und noch biss haben, dann ist die Suppe in jedem Fall soweit fertig.


4 Und während das Gemüse köchelt, könnt Ihr von der Beinscheibe auch schnell noch den Knochen und das Bindegewebe entfernen, also so dass Ihr nur noch das magere Fleisch übrig habt.

Übrigens, ich weiß nicht ob das jemanden vielleicht auch schon mal passiert ist und es ist auch eigentlich gar nicht schlimm. Aber entfernt Ihr das Bindegewebe nicht oder lasst Ihr zu viel dran, könnte es passieren, dass die Rindfleischsuppe im Kühlschrank geliert. Ihr habt dann quasi Rindfleischwackelpudding. Ihr braucht da aber keine Angst, wenn Ihr die Suppe dann erneut erhitzt, wird die Suppe wieder ganz normal flüssig.
Das Fleisch kommt dann wieder zurück zur Suppe und wird einfach nochmal mit erhitzt.
Dann könnt Ihr noch schnell den Schnittlauch schneiden, beliebig zu Suppe geben und dann ist die Suppe eigentlich auch schon fertig.

Ich persönlich lasse die Nudeln oft getrennt von der Suppe, da ich gerne auch mal etwas mehr mache und ich sie so noch gut einfrieren kann oder einfach auch nochmal flexibel anders verwenden könnte. Wenn erst einmal die Nudeln in der Suppe sind, werden sie ja bei jedem erneuten Garvorgang noch weicher und das möchte ich ja auch nicht. Aber macht es gerne so wie Ihr mögt. Ihr könnt die Nudeln auch gerne direkt mit in die Suppe geben.

Guten Appetit 🙂


Video zum Artikel


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Autor:Pascal Doden
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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Rindfleischsuppe – Rezept für eine wärmende und kräftigende Suppe

Zuletzt geändert: 8. März 2018 um 0:13 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 1. März 20180:13
Artikel-Title: Rindfleischsuppe – Rezept für eine wärmende und kräftigende Suppe

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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