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Nusskuchen – einfach, saftig und lecker

Ich liebe diesen Kuchen, weil er so schnell und einfach geht und weil man ihn so gut abwandeln kann und das er, egal wie man ihn abwandeln, eigentlich immer ein Erfolg wird.
— Pascal

Wie versprochen gibt es heute den Nusskuchen, also den Kuchen den ich für die Muttertagstorte als Grundteig genommen habe, nochmal in einfach, saftig, schnell und lecker. Ist es schon ein gewaltiger Unterschied ob man die Zutaten einfach so in die Schüssel haut oder ob man die Zutaten nach und nach und nach einer gewissen Reihenfolge in die Schüssel gibt. Im nachhinein weiß ich natürlich nicht, warum ich gedacht habe, dass ich so im Video Zeit sparen könnte, aber naja. Zu Strafe habe ich den Nusskuchen jetzt einfach nochmal in schön gebacken. So kann ich Euch zumindest einmal zeigen, was man mit dem Nusskuchen noch so machen kann. 🙂
Zubereitungszeit: 60 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein)

Portionen: 4-6
Besondere Geräte: Backformen*

Zutaten

300g Mehl
250g Butter
5 Eier
200g selbstgemachtes Vanillezucker (ersatzweise normales Zucker + 2 TL Vanillezuckeraroma)
100g gemahlene Mandeln
100g gemahlene und in der Pfanne geröstete Haselnüsse
150ml Milch
3TL Backpulver
1pr. Salz
Tipp: Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben.

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Zubereitung


1 Als erstes könnt Ihr schon mal den Backofen auf 180°C aufheizen und wer möchte kann auch die Kuchenform(en) seiner Wahl einfetten und mehlen.
Es gehen z.b. eine große Kastenform, eine mittlere Springform oder auch 2 kleine Kuchenform. Ich habe z.B. eine kleine Kastenform (20x10cm) und eine Springform (Ø20cm) von Kaiser* genommen.
Die trockenen Zutaten, also das Mehl, das Backpulver, eine Prise Salz, die gemahlenen Mandeln und die gemahlenen, aber gerösteten Haselnüsse, gebt Ihr einfach in eine Schüssel.

2 Dann müsst Ihr die Butter zusammen mit dem Zucker so lange rühren, bis die Masse schaumig wird. Das kann schon ein paar Minuten dauern. Sobald die Masse schaumig ist, gebt Ihr nach und nach ein Ei hinzugefügt und dieses rührt Ihr dann jeweils für 30 Sekunden mit ein. Das sorgt dafür, dass es insgesamt ein ganz schaumiger und luftiger Teig wird.
Jetzt weißt es zügig, aber vorsichtig weiter machen, da wir jetzt aufpassen müssen, dass die Luft nicht zu stark entweicht. Dann wäre nämlich die Arbeit umsonst. Aber keine Sorge, dann klappt schon. 😉
Die trockenen Zutaten und die Milch rührt Ihr jetzt abwechselnd in die schaumige Masse unter. Immer nach und nach, also ein paar Löffel der trockenen Zutaten, dann wieder ein Schluck Milch, usw. Am Teig sieht man, wie gut und zügig sich die Komponenten verbinden.

3 Da ich ja 2 Backformen genommen habe, habe ich erst einmal in der kleinen Kastenform etwa die Hälfte des Teigs eingefüllt, also so dass die Kastenform etwas mehr als halb voll ist und in der Springform habe ich erst einmal die Hälfte des übrigen Teiges eingefüllt (also die Hälfte der Hälfte) und dann habe ich nochmal ein bisschen Schokolade grob gehackt und die einfach in die Springform gegeben, also über den Teig gestreut. Anschließend habe ich die Schokolade mit dem restlichen Teig aus der Schüssel verdeckt und glatt gestrichen.

Beide Kuchenformen gebt Ihr dann für ca. 40-55 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen (wie gesagt ca. 175-180°).
Nach der Zeit, kontrolliert Ihr den Kuchen mit einer kurzen Stäbchenprobe und wenn nichts am Spieß hängen bleibt, könnt Ihr den Kuchen dann rausholen und auf einen Rost abkühlen lassen.
Nach 10 Minuten könnt Ihr dann auch schon den Nusskuchen aus den Formen holen.

Was Ihr dann mit dem Kuchen macht, ist ganz Euch überlassen.

Lecker, Saftig und flexibel.

Lecker, Saftig und flexibel.

Ich habe für den Kastenkuchen eine dicke Zimtglasur, also Puderzucker, Zimt und etwas Wasser, hergestellt und den Kuchen damit dann anständig bestrichen. Ich liebe ja Zimt und deswegen darf es hier auch eine dickere Glasur sein.
Und für die Springform wollte ich erst gar nichts nehmen, habe mich dann aber doch für Kuvertüre entschieden, die ich noch mit einer Prise Salz und etwas Zimt, in einem Wasserbad aufgelöst und anschließend über den Kuchen gegeben hatte. Ich wollte erst nur Fäden ziehen, aber dachte mir dann, ach komm, wat solls, ist ja ein Schoko-Nusskuchen. Der Zimt und die Prise Salz hebt übrigens etwas den Geschmack der Schokolade an. Man könnte auch noch eine Prise Chayenne-Pfeffer rein geben.
Guten Appetit 🙂

Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir Eure Eindrücke in die Kommentare. Und auch sonst sind nette Kommentare immer willkommen. 🙂 Ich würde mich freuen.

Tipp!!!

Ihr könnt den Kuchen variieren, wie Ihr möchtet. Mögt Ihr zum Beispiel keine Haselnüsse, dann lasst sie einfach weg und nehmt stattdessen mehr gemahlene Mandeln. Mögt Ihr gar keine Nüsse, lasst einfach die kompletten Nüsse weg, nehmt dann aber eher 400g Mehl oder auch nur 350g. Ihr könnt in den Kuchen auch einiges anstellen. Ganze Nüsse und/oder auch in Stücke geschnittene Äpfel passen super. Und die Glasur darf auch gerne frei nach Schnauze abgeändert werden.
Also, wie Ihr sieht ist es insgesamt schon ein flexibler und kreativer, einfacher Kuchen. 🙂


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Autor:Pascal Doden

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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Nusskuchen Rezept – einfach, saftig und lecker

Zuletzt geändert: 12. Mai 2016 um 19:31 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 12. Mai 201619:31
Artikel-Title: Nusskuchen Rezept – einfach, saftig und lecker

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Pascal

Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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