Gugelhupf „Blumenwiese“ Rezept – Möhre, Spinat und ein Meer aus Blumen Kuchen


Vor kurzem habe ich einen grünen Spinatkuchen gesehen und das hat mich so inspiriert, dass es heute einen Gugelhupf gibt. Und den nenne ich Gugelhupf „Blumenwiese“. Passend zum Frühling und auch zu Ostern, kann sich der saftige Kuchen in jedem Fall sehen lassen und Möhre und Spinat schmeckt man auch gar nicht. Und ich finde den Namen Gugelhupf „Blumenwiese“ auch total passend. 😀 Der Kuchen ist jedenfalls total spannend. Genauso wie die essbaren Blüten. Ich wollte sowieso schon immer mal essbare Blüten verwenden, deswegen fand ich die Idee, die Blüten mal auf einen Kuchen zu verwenden, zumal er dann ja auch noch Möhre und Spinat beinhaltet, total interessant. In dem Set gab es zwar eine Sorte (ich mein Rose), die ich jetzt nicht so passend zum Kuchen fand, aber gestört hat es mich trotzdem nicht wirklich. Dafür kamen die betreffenden Blüten auch wenig vor. Aber es gibt ja auch viele Rezepte, in denen auch mit Rosenwasser gearbeitet wird. Wer das auch mag, der hat auch mit der Mischung Freude. 🙂 Mich hat der Kuchen jedenfalls überrascht. Er war saftig, hatte eine leichte Säure (durch die Zitrone) und das Gemüse hat man auch gar nicht wirklich wahrgenommen. Ich denke, Spinat ist in jeden Fall eine super Alternative zu Lebensmittelfarbe. Bei Orange könnte man vielleicht nochmal etwas überlegen. Vielleicht Kurkuma…
Naja. Schaut Euch den Kuchen jetzt einmal mal an und schreibt mir gerne, was Ihr von dieser Idee haltet? Ich denke, es ist in jedem Fall mal etwas anderes. 😀


Zubereitungszeit: 70 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein )
Portionen: 16-18 Portionen

Besondere Geräte: Ohne Stabmixer* wird es schwierig, da wir pürieren müssen. Und da wir das Ei richtig schön schaumig schlagen wollen, eignet sich hierfür natürlich eine Küchenmaschine*, da man da dann nicht bei stehen muss.

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Pascal meint:

Pascal
Ich fand die Idee total kreativ und geschmeckt hat der Kuchen auch. 🙂



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Zutaten

400g Mehl
400g Öl
200ml Ahornsirup
100g weiße Schokolade
4 Eier
1/2 TL Vanillepulver*
2 TL Backpulver
1 Pr. Salz
80g Blattspinat
100g geraspelte Möhren
1 Zitrone
Essbare Blumen*
Puderzucker

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Zubereitung

1 Der Kuchen ist relativ schnell gemacht. Gebt das Backpulver zum Mehl und gebt die Eier in eine Schüssel, die Ihr dann am besten in einer Küchenmaschine für einige Minuten aufschlagen müsst. Ich habe die Eier solange geschlagen, bis ich mit allen anderen Dingen fertig war. Das passt ganz gut.


Denn in der Zwischenzeit müsst Ihr das Öl und die Schokolade in einen Topf geben und nur so kurz erhitzen und rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Danach nehmt Ihr den Topf direkt wieder vom Herd und lasst es kurz stehen.

2 Denn jetzt schauen wir mal eben nach den Eiern, die schon richtig Volumen bekommen haben sollten. Zu den Eiern gebt Ihr dann noch das Vanillepulver und den Ahornsirup. Das lässt Ihr nun einfach weiter schlagen und kümmert Euch wieder um das Schokoöl.

Die Hälfte des Schokoöls gebt Ihr nämlich in ein anderes Gefäß. Wer möchte, kann dem Schokoöl jetzt noch eine frische Note geben, indem er in beiden Gefäßen einige Zesten Zitronenschale hinzugibt. In einen der Gefäße gebt Ihr dann die Möhren hinzu, die Ihr dann, am besten mit einem Stabmixer, ein bisschen ein püriert. Wer ein satteres Orange haben möchte, kann an dieser noch etwas orangene Lebensmittelfarbe hinzugeben und ebenfalls mit ein pürieren.
In den Topf bzw. in die andere Hälfte des Schokoöls gebt Ihr dann den Spinat, den Ihr ebenfalls gut ein pürieren müsst.



3 Alle Zutaten sind nun so weit, so dass Ihr die Küchenmaschine ausschalten könnt.
Jetzt gebt Ihr die Hälfte der Eimasse in eine andere Schüssel, gebt darin dann ein farbiges Schokoöl und rührt nach und nach die Hälfte des Mehls unter. Mit dem unterrühren verteilt sich auch das Schokoöl und der Teig bekommt eine tolle Farbe.
Das Gleiche macht Ihr dann auch mit der anderen Hälfte. In die Schüssel mit der restlichen, Hälfte der Eimasse, gebt Ihr also das andere farbige Schokoöl und die restliche, hälfte des Mehls und rührt dies ebenfalls unter, so dass sich auch hier alle Zutaten schön miteinander verbinden können.

Jetzt habt Ihr 2 verschiedene Teige. Ich wollte das mein Boden Wiesenähnlich grün wird, deswegen habe ich in einen gefetteten und bemehlten Gugelhupf erst einmal gleichmäßig den Möhrenteig gefüllt und darüber dann vorsichtig den Spinatteig. Ihr könnt das aber gerne so machen, wie Ihr das möchtet.

Das Ganze kommt nun für ca. 45-60 Minuten bei 180 Grad Ober-Unterhitze auf mittlerem Rost, in den Backofen.
Und danach ist der Gugelhupf „Blumenwiese“ auch schon fertig.

Mit dem Saft der Zitrone und dem Puderzucker könnt Ihr Euch dann ein Zuckerguss herstellen und über den Gugelhupf geben. Ich habe den Zuckerguss hier bewusst nicht zu dick gemacht, weil ich eher das frische aus der Zitrone haben wollte. Darüber machen sich dann z.B. essbare Blumen ganz gut, da der Kuchen ja Blumenwiese heißt. Und damit dass dann nicht so oberflächlich aussieht, habe ich nochmal ein bisschen Puderzucker drüber rieseln lassen. So fand ich den Look dann schöner.

Guten Appetit 🙂


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Autor:Pascal Doden
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Gugelhupf „Blumenwiese“ Rezept – Möhre, Spinat und ein Meer aus Blumen Kuchen

Zuletzt geändert: 12. April 2018 um 13:24 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 29. März 201813:24
Artikel-Title: Gugelhupf „Blumenwiese“ Rezept – Möhre, Spinat und ein Meer aus Blumen Kuchen

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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