Brombeer Käsekuchen Rezept – Käsekuchen mit frischen Brombeeren


Wenn ich ganz ehrlich bin, backe ich ziemlich selten einen Käsekuchen. Eigentlich kann ich mir nicht mal mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal einen gemacht habe. Dass mir der Käsekuchen dann aber so gut gefällt, hätte ich auch nicht gedacht. Gerade die frischen Brombeeren geben dem Käsekuchen nochmal einen richtigen Frische-Kick. Käsekuchen mit frischen Brombeeren oder insgesamt mit frischen Früchten werde ich also sicher wieder machen. Und wie ich jetzt beim gucken noch gesehen habe, gibt es ja auch noch viele Varianten von Käsekuchen oder Quarkkuchen oder Quarktorte, Kaskuchn, Topfentorte oder Käsewähe. Mit Boden, ohne Boden, Tränchenkuchen (mit Baiser überzogen) oder sogar gekochter Käsekuchen gibt es. Ich glaube, diese Variante(n) werde ich auch mal ausprobieren. Bei mir gibt es heute aber eine ganz einfache Form, auch wenn ich es mit dem Brombeeren in jedem Fall ausgewertet habe. Zumindest finde ich das. 😀 Viel Spass mit dem Brombeer Käsekuchen, ein einfacher Käsekuchen mit frischen Brombeeren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten + 50-60 Min. Backen
( Zusatz – lange Vorbereitung: Nein | lange Gardauer: Nein )
Portionen: 16

Besondere Geräte: Für dieses Rezept benötigt Ihr eine 26er-Springform, wie z.B. die KAISER Springform*

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Pascal meint:

Pascal
Jetzt wo ich mal wieder einen Käsekuchen gemacht habe, könnte ich öfters einen machen. Normalerweise backt nämlich (laut meiner Familie) meine große Schwester einen guten Käsekuchen. 🙂

Zutaten

Grundteig

200g Mehl
100g Butter
60g Zucker
1 Bio-Ei
1/2 TL. Vanillepulver*
1 Pr. Salz

Käsekuchen-Masse

500g Quark
450g Naturjoghurt
5 Bio-Eier
1 TL. Vanillepulver*
100-120g Zucker/Ahornsirup*
50g Kartoffelmehl*

Obstschicht

500g Brombeeren
250ml roter Saft* (Ersatzweise Apfelsaft)
2 EL. rote Marmelade (zB. Himbeere)
1 EL. Kartoffelmehl*
1 Spritzer Zitrone

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Zubereitung

1 Der Grundteig ist ganz schnell zubereitet. Gebt die Butter, den Zucker und das Vanillepulver in eine Schüssel und rührt alles einmal gut unter. Danach gebt Ihr dann das Ei, das Mehl und das Salz hinzu und kneten alles solange durch, bis ein Teig entstanden ist. Dieser kommt dann in Frischhaltefolie und dann für 30 Minuten in den Kühlschrank.



2 In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch dann die Quarkmasse zubereiten. In die Schüssel, also zu dem Quark und dem Joghurt kommen noch die Eier, das Salz, der Zucker und das Vanillepulver. Das alles wird einmal gut miteinander vermischt und dann kommt noch das Kartoffelmehl hinzu, was ihr ebenfalls nochmal richtig gut ein rühren müsst. (Die Masse ist übrigens nicht so süß. Hier kann man aber selbst nochmal abschmecken, ob einem die Süße ausreicht.)

Sind die 30 Minuten um, holt Ihr Euch den Grundteig, knetet ihn kurz einmal durch und gebt Ihn dann irgendwie in eine Springform. Wie Ihr das macht ist wirklich egal, wichtig ist eigentlich nur, dass der Teig auch gleichmäßig an die Wände gedrückt wird.
Ist der Grundteig gleichmäßig in der Springform verteilt, könnt ihr ganz einfach die Quarkmasse hinein geben und den Teig am Rand der Springform vielleicht etwas auf Höhe der Quarkmasse drücken.

Dann kommt der Käsekuchen bei 180-200 Grad Ober-Unterhitze für ca. 50-60 Minuten in den Backofen. Solange, bis er fest ist und eine schöne Farbe bekommen hat.
Nach der Zeit sollte man den Käsekuchen normalerweise langsam abkühlen lassen, damit er nicht zusammen fällt. Das macht man z.B. indem man einen Löffel in die Backofen-Tür gibt. Da der Kuchen aber richtig gut hoch gegangen ist, wir aber noch etwas drauf machen wollen, habe ich ihn direkt aus dem Backofen geholt. So wird er zwar wieder fester, aber in diesem Fall ist es so gewollt.


3 Wenn der Käsekuchen abgekühlt ist, könnt Ihr die Fruchtmasse vorbereiten.
Vom Obstsaft nehmt Ihr Euch jetzt ein paar Milliliter ab (so. 50ml) und rührt darin das Kartoffelmehl ein. Eine Hand voll Brombeeren und die Marmelade erhitzt Ihr dann in einem Topf. Dazu kommt dann der Obstsaft und sobald alles aufgekocht, gebt Ihr das Kartoffelmehl-Saft-Gemisch hinzu und rührt alles anständig um, bis eine schöne Sauce entstanden ist. Nehmt den Topf von der Kochstelle und gebt noch ein Spritzer Zitrone hinzu.
Die restlichen Brombeeren gebt Ihr dann auf den Käsekuchen und darüber verteilt Ihr dann die Beeren-Sauce.

Und Tada, fertig ist der Brombeer-Käsekuchen.
Ok, noch nicht ganz. Er muss jetzt nämlich erst nochmal abkühlen, also so ca. 1 Stunde in den Kühlschrank, Aber danach.
Danach könnt Ihr den Brombeer-Käsekuchen genießen.

Guten Appetit 🙂

Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir Eure Eindrücke in die Kommentare. Und auch sonst sind nette Kommentare immer Willkommen. 🙂
Ich würde mich freuen.


Tipps!!!

Selbstverständlich kann man den Käsekuchen-Masse, also die Quarkschicht auch mit Puddingpulver machen. Ich wollte aber mal auf Tüte verzichten und es mit Kartoffelmehl probieren. Wie man sieht, hat es auch funktioniert. Allerdings schmeckt es weniger nach Vanille. Ist ja auch klar, weil wir hier dann keine Aromen oder so haben. Die Frucht kann man natürlich auch austauschen. Auch Himbeeren oder Blaubeeren und natürlich auch Erdbeeren fände ich durchaus spannend. 🙂


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Autor:Pascal Doden
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Brombeer Käsekuchen Rezept – Käsekuchen mit frischen Brombeeren

Zuletzt geändert: 25. August 2017 um 10:13 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 24. August 201710:13
Artikel-Title: Brombeer Käsekuchen Rezept – Käsekuchen mit frischen Brombeeren

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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