Elisenlebkuchen Rezept – Super einfach, saftig und lecker


Erst einmal das Wichtigste… Ok, dass wichtigste ist, dass dieses Rezept echt lecker ist. Aber am Zweit-wichtigsten ist, dass ich dieses Rezept für eine Kooperation erstellt habe. Und zwar hat mich die liebe Annett von Annetts Backstübchen auch dieses Jahr wieder zum großen Food-Adventskalender 2017 eingeladen. Und wenn Annett fragt, dann mach ich da natürlich gerne mit. Schließlich ist der Food-Adventskalender mittlerweile „der“ Food-Adventskalender auf YouTube geworden. Außerdem macht es mit Annett auch immer Spass und sie organisiert das echt gut. Deswegen habe ich auch immer selbst den Wunsch ein tolles Rezept vorzustellen. Bevor es jetzt weiter geht, schmeiße Euch erst einmal kurz die relevanten Links zum Adventskalender rein und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch vielleicht mal das ein oder andere Video anschaut. Die Teilnehmer geben sich immer so viel Mühe, dass es doch gerade zu Weihnachten total klasse wäre, wenn am besten jeder einfach mal einen lieben Weihnachtsgruss hinterlässt oder auch einfach mal ein Danke. 🙂
Außerdem gibt es ja auch noch ein Gewinnspiel, was ja auch richtig cool ist.
– Besucht die PlayList
– Gewinnspiel-Video: https://www.youtube.com/watch?v=pCD48jzOMuc&list=PLpVvKX4aFFZP23VDYhIa2O0dms5HtJv-P

Ganz nach dem Motto „Wer Makronen kann, kann auch Elisenlebkuchen“, wollt Ihr Euch einfach mal dieses einfache Elisen-Lebkuchen-Rezept vorstellen. Ich liebe Lebkuchen, also Elisenlebkuchen und ich esse echt nicht wenig davon. Letztes Jahr hatte ich es wahrscheinlich etwas übertrieben, also laut meiner Waage, aber ich finde das diese kleinen, runden Leckereien einfach zu Weihnachten dazu gehören. 🙂 Ok, Printen und Co. natürlich auch, aber die Dinger haben es mir echt angetan. Selbst gemacht schmecken die Elisen natürlich nochmal bzw. immer mal wieder etwas anders – einfach auch, weil man so viel verändern kann. Aber gerade weil dieses Rezept super einfach ist, solltet Ihr es mal ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass sie durchaus mit Makronen konkurrieren könnten. 😉

Zubereitungszeit: 30-40 Minuten
( Zusatz – lange Vorbereitung: Ja (min. 12 Stunden trocknen) | lange Gardauer: Nein )
Portionen: 20-30 Stück

Besondere Geräte: Für die Gewürze ist in jedem Fall ein Mörser* gut. Allgemein finde ich, dass Mörser eigentlich in jedem Haushalt gehört. Denn sie sind ja gar nicht teuer, halten aber in der Regel ein Leben lang.

Video ganz unten oder hier
Auf YouTube gucken

Pascal meint:

Pascal
Ich finde diese Elisenlebkuchen klasse und es stimmt wirklich, dass sie nach einigen Tagen diesen typischen Lebkuchen Geschmack bekommen.


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Zutaten

4 frische Bio-Eier (M)
100-120g Mehl
250g gemahlene Mandeln
50-60g gehackte Nüsse (z.B. Nussmix*)
150g weicher, brauner Rohrzucker*
Oblaten (Ich habe 70mm genommen)*
1 Bio-Zitrone
1 Bio-Orange
2 TL. Zimt*
2 TL. Gewürzmischung (siehe hier unten)
Puderzucker für Glasur
oder
Kuvertüre für Glaur

Gewürzmischung

1 Nelke
1-2 Sternanis (Kapseln)
1-2 Piment* (Körner)
1/4 TL. Ingwerpulver*
1-2 Pfefferkörner
1/4 TL. Anis*
1/2 TL. Vanillepulver*
1 Kapsel grüner Kardamom*
1 Msp. Muskatnuss

Weitere Bilder



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Zubereitung

1 Falls Ihr Euch auch entscheidet meine oder Eure eigene Gewürzmischung zu nehmen, mörsert Ihr diese nun einfach im Mörser und verrührt es anschließend noch mit dem Zimt.
Danach gebt Ihr Mehl, gemahlene Mandeln, gehackte Mandeln in eine Schüssel. Außerdem reibt bzw. hackt Ihr noch beliebig Zitronen- und Orangen-Schale. Wenn Ihr es fruchtig mögt, nehmt Ihr jeweils die Schale der ganzen Frucht, wollt Ihr es lieber dezent nehmt Ihr jeweils die halbe Schale der Frucht. Die Schale gebt Ihr dann zu dem Mehl-Gemisch und rührt alles einmal gut um. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle. Wenn Ihr noch einen Teelöffel Backpulver hinzugebt, gehen die Elisenlebkuchen sogar nochmal etwas besser auf. Man kann darauf aber auch verzichten.


Dann schlagt Ihr die Eier einfach richtig schön schaumig auf und gebt anschließend den Zucker und die Gewürze hinzu und rührt dann nochmal alles solange um, bis sich alles gut miteinander vermischt hat.
Die Eimasse vermischt Ihr dann nur noch anständig mit dem Mehlgemisch bis eine streichartiger Teig entstanden ist. Je nach Eier-Größe könnte es sein, dass Ihr vielleicht nochmal etwas Mehl hinzugeben müsst.


2 Dann könnt Ihr den Teig auf die Oblaten geben. Ich habe dazu einfach ein Messer und eine passende Tasse verwenden. Also eine Tasse die den gleichen Durchmesser hat wie die Oblaten. Dazu habe ich die Unterseite hingestellt, einfach etwas Teig als Kleber drauf gegeben und dann die Oblaten mit den Teig bestrichen. Das ging auch super einfach und man bekommt auch die typische Form von Elisenlebkuchen hin.

Wer keine passende Tasse hat oder z.B. auch nur kleine Oblaten bekommen hat, kann den Teig auch mit dem Löffel auf die Oblaten geben. Dann macht man das ganz einfach wie Makronen. Denn wie am Anfang schon erwähnt. Wer Makronen kann, kann auch Elisen-Lebkuchen.

Wer Makronen kann, kann auch Elisenlebkuchen

Ist der Teig dann aufgebraucht, muss der Teig erst einmal etwas trocken. Ich habe sie dazu einfach in den kalten Backofen getan und am nächsten Tag weiter gemacht. Wer möchte, könnte die Backofentüre auch etwas auflassen, damit im Backofen eine gewisse Zirkulation vorhanden ist. 12 Stunden sollten die Lebkuchen aber in jedem Fall trocknen.


Trocknen sollten sie übrigens, weil sich so die Gewürze nochmal etwas entfalten und auf dem Teig eine Schicht entsteht, die dem Lebkuchen nochmal einen typischen Charakter verleiht.

3 Am nächsten Tag holt Ihr die Lebkuchen wieder raus und merkt dann schon, also wenn Ihr mal mit dem Finger drauf drückt, dass eine Schicht entstanden ist.

Dann könnt Ihr den Backofen auf 180 Grad aufheizen und wenn der Backofen soweit ist, jeweils ein Blech der Lebkuchen für 8-10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Anschließend müssen die Elisen dann nochmal abkühlen und dann könnt Ihr sie mit einer Glasur bestreichen.

Schmelzt dazu zum Beispiel Kuvertüre in einem Wasserband.

Ich gebe beim schmelzen übrigens auch total gerne noch Gewürze wie Vanille, Zimt oder auch ChayennePfeffer, weil man so super nochmal den Geschmack anheben kann. Ist die Kuvertüre flüssig, gebt Ihr sie erst großzügig auf das Lebkuchen, verstreicht es anständig und nehmt dann wieder möglichst viel der Glasur ab. Denn Ihr wollt ja die Lebkuchen schmecken und nicht nur Glasur.

Das gleiche könnt Ihr dann auch mit einer anderen Glasur machen. Ich habe diesmal eine Glasur mit Puderzucker, Zimt und Wasser gemacht. Auch die einfach drauf geben und danach anständig wieder runter nehmen.
Zitrone und Puderzucker schmeckt übrigens auch gut, wird dann aber auch fruchtig.

Guten Appetit 🙂



Tipps!!!

2 Tipps kann ich Euch geben.
1) Lasst die Elisenlebkuchen in jedem Fall einige Tage, vielleicht sogar 14 Tage in einer Luftdichten Dose. Erst nach einigen Tagen bekommen die Elisen-Lebkuchen Ihren typischen Geschmack.
2) Sollten Euch die Elisenlebkuchen mal zu trocken werden, schneidet Euch eine Spalte aus Eurem Apfel und legt Sie in die Gebäckdose. Normalerweiße sollten die Lebkuchen so wieder saftiger werden. Aber denkt auch dran, die Apfelspalte regelmäßig auszutauschen, weil Apfel ja auch in der Dose irgendwann braun, matschig und nicht appetitlich werden. 🙂

Hier nochmal alle Teilnehmer

Besucht und abonniert auch gerne die vielen tollen und lieben Teilnehmer:

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Esslust
Candy Cake & more
Marcel Paa – einfach backen
senfdazu.net
salala.de – Low Carb mit Vroni und Nico
Mrs. Flury
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Danis sweet Dreams
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Daniel Bisig – Party Fingerfood
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Autor:Pascal Doden
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Lizenzinformationen: siehe Impressum

Elisenlebkuchen Rezept – Super einfach, saftig und lecker

Zuletzt geändert: 5. Dezember 2017 um 15:18 Uhr von Pascal
Autor: Pascal
Pascal
Update: 5. Dezember 201715:18
Artikel-Title: Elisenlebkuchen Rezept – Super einfach, saftig und lecker

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Pascal Doden ist Gründer des Projekts bzw. der Internetseite / des (V-)Blogs senfdazu.net.
Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Allerlei Themen wie Computer, Internet (u.A. darunter Themen wie Medien, Recht, Open Source, Web-Anwendungen, Homepage, Sozial Marketing), Engagement, Ehrenamt (Vereinsmanagement) und einiges mehr.
Eine weitere Leidenschaft ist das kochen. Für ihn ist es wichtig, mit möglichst frischen Zutaten und wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen. Dabei setzt er jedoch nicht immer unbedingt auf die Ästhetik der Gerichte.

Sein Anspruch - Gutes muss nicht immer komplex, perfekt und teuer sein. Manchmal ist zu viel, zu viel und manchmal auch zu wenig, zu wenig. Es kommt halt immer individuell drauf an.

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